Sport : Spannende Sekunden

Julius Kühn (links) und Patrick Wiencek (3. von links) versuchen, Miha Zarabec (2. von links) am Torwurf zu hindern.
Foto:
Julius Kühn (links) und Patrick Wiencek (3. von links) versuchen, Miha Zarabec (2. von links) am Torwurf zu hindern.

Umstrittene Entscheidung bei der Handball-Europameisterschaft

shz.de von
16. Januar 2018, 20:59 Uhr

Erst jubelte die eine Mannschaft, dann die andere: Bei der Europameisterschaft im Handball gab es am Montagabend großes Durcheinander. Auch am Dienstag war der Ärger bei manchen noch groß.

Das war passiert: Im Spiel zwischen Deutschland und Slowenien erzielten die Slowenen kurz vor Schluss den Treffer zum 25:24.

Während die Slowenen feierten, waren die Deutschen enttäuscht. Doch dann wurde es unruhig. Denn die Schiedsrichter schauten sich am Spielfeldrand immer wieder die letzten Sekunden des Spiels auf Video an. Dann entschieden sie, dass slowenische Spieler kurz vor Schluss gegen die Regeln verstoßen hatten. Den fälligen Siebenmeter verwandelte der deutsche Handballer Tobias Reichmann zum Ausgleich – 25:25! Nun jubelten die deutschen Spieler.

Die Slowenen hingegen legten Protest ein. Doch dieser wurde am Dienstag abgelehnt. Damit steht Deutschland sicher in der nächsten Runde des Turniers. Vorher müssen die deutschen Spieler aber noch ihr drittes Spiel der Vorrunde bestreiten.

Heute spielt Deutschland gegen Mazedonien. Und diese Partie ist nicht unwichtig. Einige Ergebnisse aus der Vorrunde zählen nämlich auch in der nächsten Runde.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen