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Spielwarenmesse : So wird aus einer Idee ein richtiges Spiel

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In Nürnberg darf gerade gedaddelt werden was das Zeug hält.

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2017 | 16:42 Uhr

So könnte das Paradies aussehen: Überall Spielzeug! In der einen Halle stapeln sich Brettspiele, in einer anderen kann man Drohnen in die Luft steigen lassen und Modell-Autos fahren.

Den Ort gibt es tatsächlich: In Nürnberg zeigen gerade Spielzeug-Hersteller ihre neuen Ideen auf einer Messe. In der Stadt im Bundesland Bayern gibt es Hallen voller neuer Spielsachen.

Kinder dürfen nicht auf die Messe. Stattdessen laufen dort Spielzeug-Verkäufer herum. Sie schauen sich alles an und überlegen, welche Sachen sie demnächst in ihrem Laden verkaufen möchten. Doch wer denkt sich die vielen Sachen eigentlich aus? „Es gibt dafür richtige Profis: Spiele-Erfinder“, sagt Heinrich Hüntelmann. Er arbeitet für einen Verlag. Der Verlag kümmert sich darum, dass Spiele veröffentlicht und verkauft werden. Wenn der Spiele-Experte und seine Kollegen etwa ein neues Brett-Spiel haben möchten, rufen sie so einen Erfinder an. „Wir sagen dann zum Beispiel: Wir brauchen ein Geschicklichkeits-Spiel für Kinder zwischen vier und acht Jahren.“ Dann macht sich der Spiele-Erfinder an die Arbeit. Das ist ein richtiger Beruf, den man lernen kann. Seine Ideen zeigt er später den Leuten vom Verlag. Gemeinsam besprechen sie zum Beispiel, wie die Spiel-Figuren aussehen sollen.

Oder welche Farben das Spielbrett und die Verpackung haben. Außerdem testet der Verlag das Spiel, zum Beispiel in Kindergärten oder mit Familien. „Familien können sich bei uns melden. Sie werden dann Spiele-Tester“, sagt Heinrich Hüntelmann.

Das Spiel muss Spaß machen und interessant sein. Es darf aber auch nicht zu schwierig sein. Wenn am Ende alles stimmt, wird das Spiel hergestellt und kommt in die Läden. „Bis aus einer Idee ein wirkliches Spiel wird, ist es ein weiter Weg“, sagt der Fachmann.

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