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Wissen : So kamen die Zacken zur Briefmarke

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2014 | 01:28 Uhr

Was siehst du, wenn du dir eine Briefmarke vorstellst? Vermutlich ein Rechteck mit Zacken an den Kanten, oder? So sehen die typischen Briefmarken halt aus. Das war aber nicht immer so. Die ersten Briefmarken hatten noch keine Zacken. Sie wurden auf große Papierbogen gedruckt. Die Postbeamten mussten dann jede einzelne Briefmarke mit einer Schere aus dem Bogen herausschneiden. Ganz schön mühselig!

Dann hatte ein Mann eine Idee: Er entwickelte eine Maschine, die kleine Schlitze in den Platz zwischen den einzelnen Marken schnitt. So sollten die Marken dann einfacher aus dem Bogen herausgelöst werden können. Das funktionierte allerdings nicht besonders gut. Erst als er seine Maschine so veränderte, dass sie viele winzige Löcher um die Marken herum lochte, klappt das mit dem Herauslösen – und die Zacken waren geboren. Das war im Jahr 1848. In Deutschland gab es die ersten zackigen Marken 1860.

Heute gibt es hier auch Marken ohne Zacken. Zum Beispiel aus den Briefmarken-Automaten. Man braucht die Zacken auch nicht mehr unbedingt. Heute gibt es viele selbstklebende Marken, die ganz einfach vom Papier abgelöst werden können. Trotzdem werden sie oft noch mit Zacken gemacht – weil Briefmarken halt so aussehen.

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