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Ausland : So geht Jingle Bells auf Chinesisch

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sebastian Rümmelein (19) macht nach dem Abitur ein Auslandsjahr in China. Dort gibt er chinesischen Schülern Englisch-Unterricht und berichtet von dort für Kina.

shz.de von
erstellt am 28.Dez.2015 | 18:50 Uhr

Weihnachten – ein christliches Fest, man feiert die Geburt Jesu. Hier in China gibt es wenige Christen. Trotzdem waren die Weihnachtsmannpuppen und Plastikweihnachtsbäume mit Kunstschnee in den letzten Wochen auf der Straße allgegenwärtig. Viele meiner Schüler wünschten mir „Frohe Weihnachten“ und sangen mir „Jingle Bells“ auf Chinesisch vor („Ding Ding Dong, Ding Ding Dong...“).

Auch wenn die meisten von ihnen den Hintergrund von Weihnachten nicht wirklich kannten, gibt es auch hier Weihnachtsbräuche. Vor allem werden üppig und kunstvoll eingepackte Äpfel verschenkt. Diese soll man am Heiligabend auspacken und sich dabei etwas wünschen.

Insgesamt fällt Weihnachten natürlich viel kleiner aus als in Deutschland. Es gibt zum Beispiel auch kein schulfrei.

Das wichtigste Fest für die meisten Chinesen ist das Chinesische Neujahr im Februar. Dann kommen die Familien zusammen und es wird eine Woche lang üppig gegessen und gefeiert.

In einem wenig christlich geprägten Land wie China hat es mich auf jeden Fall gewundert, dass es überhaupt eine Art Weihnachtstradition gibt.




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