Wetter : So entsteht ein Sturm

Vor allem an der Küste stürmt es in diesen Tage heftig. Zum Beispiel hier in Dagebüll.
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Vor allem an der Küste stürmt es in diesen Tage heftig. Zum Beispiel hier in Dagebüll.

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09. Januar 2015, 18:37 Uhr

Ein heftiger Sturm fegt gerade über Deutschland. Wellen peitschen über die Ufer, Bäume stürzten um. Vor allem an den Küsten und in den Bergen pusten die Winde besonders stark. Die Wetter-Forscher warnen vor kräftigem Wind auch in den nächsten Tagen.

Aber wie entsteht so ein Sturm überhaupt? Im Herbst und Winter kommen bei uns oft Stürme vor. Die stärksten bilden sich meist auf dem Atlantik. „Dort trifft warme Luft aus den Tropen auf kalte Luft aus dem Polargebiet“, erklärt ein Fachmann. „Die hohen und niedrigen Temperaturen gleichen sich durch strömende Luft aus.“ Weil sich die Erdkugel dreht, wird diese Luft auch noch verwirbelt. So entstehen starke Winde. Sie nehmen über dem Meer noch reichlich Wasser mit und ziehen dann über das Land. Solche Luftströme können sehr viel Tempo aufnehmen. So wie an diesem Wochenende. Darum warnen Wetter-Experten gerade vor dem Unwetter. Durch den Sturm könnten Äste von Bäumen abbrechen und durch die Gegend fliegen. Darum sollte man bei so einem Wetter gut aufpassen und besser zu Hause bleiben.

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