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Buchtipp : Sensenmann – ein richtiger Knochenjob

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Otto hat eine ganz besondere Gabe: Er kann Geister sehen. Er wohnt im Haus seiner Tante Sharon, wo sich drei Gespenster herumtreiben: Sir Tony, der ehemalige Hausherr sowie Molly und Bert, seine Angestellten. Und nur Otto kann sie sehen!

Eines Nachts, als Otto die alte Standuhr plötzlich 13 Mal schlagen hört, schleicht er sich nach unten und sieht etwas Unglaubliches. Dort steht der Sensenmann und steckt Gurkengläser, gefüllt mit roten Feuerbällen in die Uhr, so wie in einen Leergutautomaten. Er erklärt Otto, dass die Bälle Seelen von Menschen sind, die er mit Hilfe der Uhr ins Jenseits befördert. Denn er arbeitet beim SBI: dem Seelen-Beförderungs-Institut.

Glücklicherweise ist Harold ein sehr netter Knochenmann und will Otto helfen. Dessen Freund, der Hausgeist Sir Tony, wurde nämlich von einem Geisterjäger entführt und muss jetzt befreit werden. Unterstützung bekommen sie ebenfalls von Ottos bester Freundin Emily, die die Geister zwar nicht sehen kann, aber trotzdem tatkräftig mithilft.

Das Buch ist lustig und gruselig zugleich. Die Geschichte ist einfach abgefahren und es bringt Spaß, sie zu lesen. Sie ist mal etwas ganz Anderes.
Sonja Kaiblinger, „Scary Harry: Von allen guten Geistern verlassen“. Ab 10 Jahren. 240 Seiten. 12,95 Euro. Verlag: Loewe.

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erstellt am 30.Jan.2014 | 16:10 Uhr

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