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Sport : Seitwärts und im Kreis – Deutsche Dressurreiter gewinnen Gold

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ruhig bleiben und bloß keinen Fehler machen! Bei der Pferde-WM sind starke Nerven gleich doppelt wichtig. Denn in den drei Disziplinen – Springreiten, Vielseitigkeit und Dressur geht es nicht nur um Medaillen. Die besten Reiter aus den Entscheidungen dürfen bei den kommenden Olympischen Spielen dabei sein. Sie finden im Jahr 2016 im Land Brasilien statt.

Für die deutschen Reiter sieht es schon einmal sehr gut aus. Die Dressur-Reiterinnen waren gestern schon mal spitze. Sie gewannen als Mannschaft die Gold-Medaille. Dabei ist Dressur-Reiten im Pferdesport eine schwere Disziplin. Reiter und Tier müssen ein eingespieltes Team sein. Nur so kann das Pferd die besonderen Figuren zeigen. So muss es sich etwa seitwärts bewegen und auf der Stelle traben. Oder es dreht sich mit seinem Reiter im Kreis. Am Ende bekommt der Reiter Punkte dafür, wie gut sein Pferd die Aufgaben gemeistert hat.

Nicht alle Leute mögen Dressur-Reiten. Sie finden, dass manche Übungen nicht natürlich wirken. Diese Menschen sagen, die Pferde machen bei der Dressur einige Bewegungen, die sie so eigentlich nicht machen würden.

Dressur-Reiter sagen dagegen, Dressur sei eher so etwas wie Gymnastik für das Pferd. Es müsse sich zum Beispiel dafür dehnen. Es lerne, sich selbst und den Reiter zu balancieren. Es braucht viel Zeit, um ein Pferd als Dressurpferd auszubilden. Bis es zu so großen Wettbewerben wie der WM fährt, dauert es viele Jahre.

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erstellt am 27.Aug.2014 | 01:25 Uhr

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