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Politik : Schlaglöcher und kaputte Brücken

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident will Autofahrer zur Kasse bitten.

shz.de von
erstellt am 23.Apr.2014 | 01:06 Uhr

Mit dem Fahrrad durch ein Schlagloch zu fahren, ist nicht so toll. Es holpert ziemlich. Manchmal geht sogar etwas am Fahrrad kaputt.

Auch Autofahrer oder Motorradfahrer ärgern sich oft über kaputte Straßen. Deshalb gibt es überall in Deutschland Fachleute, die sich um die Straßen kümmern. Sie heißen Straßenwärter. Sie kontrollieren die Straßen. Einer fährt, der andere schaut nach draußen. Ab und zu sagen auch andere Leute Bescheid, wenn sie ein Schlagloch entdecken. Dann fahren die Straßenwärter los und schauen sich die Schäden an.

Kleinere Löcher können die Straßenwärter sofort beseitigen. Dafür benutzen sie häufig ein besonderes Material. Es wird Reparatur-Asphalt genannt. „Der klebt wie ein alter Kaugummi“, sagt ein Fachmann. Die klebrige Mischung kippen die Straßenwärter aus einem Eimer in das Loch. Danach stampfen sie das Ganze platt. Sonst hätte man einen kleinen Hubbel auf der Straße. Schon nach kurzer Zeit können Autos wieder über die Stelle fahren.

Sind größere Teile der Straße kaputt, ist die Reparatur aufwendiger. Dann müssen Fachleute eine oder mehrere Schichten der Straße abtragen. Dafür benutzen sie besondere Maschinen. Danach kommt neuer Asphalt darauf.

Wenn Brücken kaputt sind, müssen sie repariert werden – oder sogar neu gebaut. Eine wichtige Autobahn-Brücke in Schleswig-Holstein, die Rader Hochbrücke bei Rendsburg, ist so ein Fall. Sie hält angeblich nur noch zwölf Jahre.

Reparaturen und Neubauten von Straßen kosten ziemlich viel Geld. Manchmal fordern Politiker deshalb, mehr Geld dafür einzunehmen. Das hat der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Torsten Albig, gerade getan. Er fordert eine extra Abgabe von den Autofahrern.

Andere Menschen sagen: Die Autofahrer zahlen schon so viel Steuern, dass genug für die Straßen da sein müsste. Dieses Geld wird aber oft für andere Dinge eingesetzt. Deshalb fehlt dann zum Beispiel Geld, das gebraucht wird, um eine Brücke zu erhalten.

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