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Raumfahrt : Raketen funktionieren ähnlich wie Luftballons

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Rakete hebt mit einem hellgelben Feuerschweif in den Himmel ab. Doch nur Sekunden später gibt es einen riesigen Feuerball. Die Rakete ist explodiert! Das passierte in der Nacht zu gestern in dem Land USA.

Die Rakete war dort gestartet, um einen Raumfrachter ins All zu bringen. Er hatte Fracht für die Internationale Raumstation an Bord. Sie fliegt in etwa 400 Kilometern über der Erde. Bei der Raketen-Explosion kam zum Glück kein Mensch zu Schaden. Denn es waren keine Menschen an Bord.

Wie es zu der Explosion kommen konnte, war gestern noch nicht genau klar. Fachleute vermuten, dass Raketen-Tanks mit Treibstoff explodiert waren.

Von Treibstoff benötigen Raketen eine ganze Menge. Um ins All zu gelangen, müssen Raketen nämlich sehr, sehr schnell sein, erklärt der Experte Andreas Schütz. Nur so schaffen sie es, die Anziehungskraft der Erde zu überwinden. Eine Rakete muss auf eine Geschwindigkeit von mindestens acht Kilometern pro Sekunde gebracht werden, damit sie die Erde verlassen kann. Das verbraucht viel Treibstoff.

Wieso aber hebt die Rakete nach oben ab? Das kannst du mit einem Luftballon selbst ausprobieren. Puste ihn auf, aber knote ihn nicht zu. Sondern lass ihn einfach los. Die Luft zischt jetzt aus ihm heraus. Und der Ballon? Er saust in die entgegengesetzte Richtung. Das nennt man Rückstoßprinzip. So ähnlich funktioniert das auch bei der Rakete. Wenn der Treibstoff verbrennt, dann tritt Antriebsgas aus der Triebwerksdüse nach draußen. Es schiebt die Rakete nach oben. Das nennt man Schubkraft.

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erstellt am 30.Okt.2014 | 01:11 Uhr

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