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Gartenkinder : Radieschen und Rauke laufen auf

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Im Villekula-Garten pflanzen die Kinder jetzt in gute Komposterde. Wie du aus Abfällen gute Erde für neue Leckereien bekommst, erfährst du hier.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2016 | 01:59 Uhr

Die Gartenkinder laufen zu unserem mit Folie geschützen Hochbeet: Ob diesmal schon etwas zu sehen ist von dem, was wir eingesät haben?

Tatsächlich! Die ersten kleinen grünen Spitzen sind „aufgelaufen“ – so heißt es wenn die Samen beginnen zu wachsen! Winzig klein und gerade so zu erkennen. Wie lauter kleine grüne Punkte sieht es aus. Ob das nicht auch etwas ganz anderes sein kann, als die wilde Rauke die wir ausgesät haben? Aber daran, dass die Punkte alle in einer Reihe wachsen, erkennen wir, das es wirklich die Samen sind, die wir in eben dieser Reihe ausgesät haben.

An einer anderen Stelle im Beet entdeckt Martin herzförmige Blätter, die in einer Reihe aus dem Boden sprießen. Da kündigen sich schon die Radieschen an.

Diese kleinen Samen konnten nur so gut wachsen, weil sie gute Erde hatten. Damit wir bald noch mehr beim Wachsen beobachten können, und alle Gartenkinder von unserem Gemüse satt werden, machen wir uns daran, noch mehr super Erde für unsere Pflanzen zu bekommen.

Immer wieder bringen wir unsere Abfälle aus dem Garten auf den Kompost im Garten. Darauf kommen Unkraut, der Rasenschnitt vom Rasenmäher, abgeschnittene kleine Zweige und Blätter, die Schalen der Zwiebeln, Möhren oder Äpfel, die wir gegessen haben. Das gibt einen großen Haufen.

Nun haben wir den Haufen aus dem Vorjahr auf einen neuen Platz gesetzt und dort, wo der alte war, den Abfall aus diesem Jahr gelagert. Also hatten wir schon zwei Haufen. Das macht man auch im dritten Jahr und setzt die anderen zwei Haufen wieder einmal um, damit viel Luft daran kommt.

Die Gartenkinder haben sich nun den ältesten, drei Jahre alten Haufen angeschaut. Und tatsächlich, der Haufen hatte genug Zeit zu vergammeln, er hat genug Luft und Regenwasser abbekommen. Die Abfälle sind zu toller Erde verwandelt!

Auf eine Schubkarre wird nun ein großes Sieb gelegt und die Kompost-Erde auf das Sieb geschaufelt. Nun rütteln wir das Sieb hin und her, sodass die Erde durch die Löcher fällt, aber die dicken, noch nicht vergammelten Stöcker auf dem Sieb liegen bleiben.

Schon haben wir die erste Schubkarre voller frischer Komposterde! Schön dunkel sieht sie aus und riecht ganz toll. Die füllen die Gartenkinder in weitere Hochbeete, um noch mehr Rauke, Radieschen und andere Samen auszuäen.


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