zur Navigation springen

Kino : Psst, Ruhe! Die Kamera läuft

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Film-Lamm knuddeln und Pfannkuchen essen mit Freshtorge: Luc und Jala-Lynn waren bei den Dreharbeiten zum Kinofilm „Kartoffelsalat“.

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2015 | 01:11 Uhr

Bergeweise Pfannkuchen, Lkws voller Kabel und Technik, Promis und ein Schaf. Luc Schollmeyer (10) und seine Schwester Jala-Lynn (8) waren am Wochenende bei den Dreharbeiten zum Film „Kartoffelsalat“ in Büsum dabei. Am 23. Juli kommt der Film in die Kinos. Sie haben den Komiker Otto in Polizeiuniform getroffen, dem Lämmchen der Techniker die Wolle durchwuschelt und den Youtuber Freshtorge – der im wahren Leben Torge Oelrich heißt – zum Film befragt.

Woher hast du die Ideen für deine Figuren?

Freshtorge: Oh Gott, oh Gott. Wo habe ich meine Ideen her. Meistens sehe ich irgendwelche lustigen Menschen in der Stadt und dann mach ich die nach, oder ich sehe lustige Menschen im Fernsehen. Manchmal fallen sie mir auch einfach so ein, wenn ich abends im Bett liege und mir vorstelle, das wäre doch lustig, wenn es eine Person gäbe, die zum Beispiel (er verstellt seine Stimme) solche Sprachfehler wie Sandra hat. Die redet ja immer so komisch.

Welches Video und welche Figur magst du am liebsten?

Schwer zu sagen. Es macht sehr viel Spaß, Ronny zu spielen, den Hauptkommissar. Kennst du Ronny?

Ja.

Wunderboaaar (sagt er mit verstellter Stimme). Wer macht denn noch Spaß? Andi! Der Mann, der im Baumarkt arbeitet. Und Sandra natürlich.

In letzter Zeit hast du nicht mehr so viele Videos online gestellt. Warum?

Das liegt daran, dass wir gerade den Kinofilm „Kartoffelsalat“ drehen. Weil ich da ganz, ganz viel Arbeit reinstecke, habe ich einfach nicht mehr so viel Zeit. Ich arbeite ja auch noch in einer Grundschule als Erzieher. Aber es kommen bald wieder neue Videos.

Wirst du auf der Straße oft erkannt?

Ja, das passiert schon öfter mal. Das kommt darauf an, wo ich bin. Ich bin ja in Wesselburen geboren, da werde ich nicht so oft angesprochen, weil mich da eh schon alle kennen. Aber wenn ich dann mal in Hamburg oder irgendwo anders bin, dann werde ich schon öfter erkannt.

Glaubst du, dass du noch als Erzieher arbeiten willst, wenn der Film jetzt ganz erfolgreich wird?

Ah, das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube eigentlich schon. Ich weiß natürlich nicht, was passiert, wenn der Film rauskommt. Wir hoffen natürlich alle, dass es ein großer Erfolg wird. Aber ich glaube wirklich, dass ich dann trotzdem noch immer an der Grundschule arbeiten werde, ja!

Worum geht es denn in dem Film, und wer macht da so alles mit?

In dem Film machen ganz, ganz viele verschiedene Leute mit. Ganz viele Youtuber, die kennt ihr ja bestimmt. Dagi Bee und Y-Titty zum Beispiel. Iblali macht auch mit.

In dem Film geht es um einen Schüler, der in seiner Schule viele Probleme mit seinen Lehrern und seinen Mitschülern hat. Eines Tages bricht an der Schule ein Virus aus, und alle Schüler werden ganz krank und ganz komisch.

Was wird jetzt gerade gedreht?

Da drinnen bauen fleißige Helfer gerade die Notrufzentrale auf. Da wird Otto drin sitzen. Die Schüler, die in der Schule eingesperrt werden, rufen immer wieder die Notrufzentrale an, weil sie natürlich raus wollen. Aber der Notrufbeamte Otto bekommt das nicht so gut auf die Reihe. Das ist lustig und das drehen wir heute.

Wie ist es denn, so einen Kinofilm zu machen?

Das bringt total viel Spaß. Wir haben ja heute unseren letzten Drehtag. Wir haben jetzt knapp über einen Monat gedreht. Das ist schon echt anstrengend, aber es macht auch total viel Spaß, weil es ein ganz tolles Team ist. Alle sind super, super nett. Es wird, glaube ich, ganz komisch sein, wenn ich morgen aufstehe und gar nicht weiß, was ich machen soll, weil wir gar nicht mehr drehen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen