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Politik : Politiker sprechen über die Arktis

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2015 | 01:14 Uhr

In der Arktis ist es eisig kalt. Große Teile der Arktis sind von Eis und Schnee bedeckt. Eisbären leben in dem riesigen Gebiet rund um den Nordpol, Wale und Robben. Nur wenige Menschen wohnen in dem rauen Gebiet.

Trotzdem interessieren sich viele Länder für die Arktis. Das liegt unter anderem daran, dass unter dem Eis Schätze liegen: Öl und Gas etwa. Diese Rohstoffe braucht man für viele Dinge. Zum Beispiel brauchen viele Autos Erdöl, um zu fahren. Denn aus Erdöl wird Benzin gemacht. Auch Erdgas ist ein wichtiger Rohstoff. Kraftwerke zum Beispiel erzeugen mit dem Gas Strom. Oder wir heizen damit.

Experten nehmen an, dass in der Arktis sehr große Vorkommen von Öl und Gas in der Erde liegen. Bisher kam man an diese Schätze nicht gut heran, wegen der dicken Eisschichten. Doch das Klima auf der Erde verändert sich. Es wird wärmer. Fachleute sagen, dass in naher Zukunft große Teile der Arktis im Sommer eisfrei sein könnten. Dann könnte man an die Bodenschätze kommen.

Umweltschützer befürchten, dass die Arktis und ihre Bewohner durch den Abbau der Rohstoffe in Gefahr geraten. Weil zum Beispiel die Umwelt verschmutzt werden könnte.

Politiker und andere Fachleute sprechen heute und morgen auch über dieses Thema. Dazu trifft sich in dem Städtchen Iqaluit im Norden des Landes Kanada der arktische Rat. Darin haben sich acht Länder zusammengeschlossen. Die meisten von ihnen grenzen an die Arktis. Aber auch andere sind dabei. Etwa Menschen, die in der Arktis leben.

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