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Politik : Politik-Karriere statt Profi-Fußball

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Recep Tayyip Erdogan ist jetzt Präsident in der Türkei. Früher hatte er andere Pläne.

Seine Anhänger jubeln ihm zu. Andere ärgern sich über seinen Erfolg: Gemeint ist Recep Tayyip Erdogan. Er ist ein wichtiger Politiker in dem Land Türkei. Gerade haben ihn die Leute dort zum neuen Präsidenten gewählt.

Erdogan kennt in der Türkei wohl jeder. Denn viele Jahre war er Ministerpräsident des Landes – also der Chef der Regierung. Jetzt wird er Präsident und hat andere Aufgaben. Zum Beispiel soll er das Land nach außen vertreten, indem er etwa in andere Länder reist. Doch Experten gehen davon aus: Auch als Präsident wird er sich in die Geschäfte der Regierung einmischen und viel in der Türkei zu sagen haben.

Manche Menschen finden das nicht gut. Sie sind der Meinung, dass Erdogan als Regierungs-Chef keine gute Politik gemacht hat. Sie sagen, er lässt keine anderen Meinungen zu und schüchtert seine Gegner ein. Sie kritisieren auch, dass Erdogan ihnen alles vorschreiben will. Etwa, dass sie sehr streng nach religiösen Regeln leben sollen. Ihm selbst ist Religion nämlich sehr wichtig. Andere sind dagegen zufrieden mit seiner Arbeit. Sie loben besonders, dass es vielen Menschen in der Türkei durch seine Politik besser geht.

Erdogan stammt selbst aus armen Verhältnissen. Sein Vater war Fischer und die Familie hatte nicht viel Geld. Deshalb musste er als Junge etwas dazuverdienen. Er soll als Kind Wasser und Süßigkeiten auf der Straße verkauft haben.

In seiner Freizeit spielte Erdogan gerne Fußball und wollte sogar Profi werden. Später entschied er sich dann für eine Karriere als Politiker.

Erdogan war erst Bürgermeister der türkischen Stadt Istanbul, später wurde er Regierungs-Chef. Bald hat er als Präsident eine neue Aufgabe – zur Freude der einen und zum Ärger der anderen.

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erstellt am 12.Aug.2014 | 01:00 Uhr

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