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Buchtipp : Plötzlich (gar nicht) allmächtig

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2017 | 01:56 Uhr

Todd ist 12 Jahre alt, nicht auffallend sportlich, kein Superhirn, und die Unordnung in seinem Zimmer treibt seine Mutter regelmäßig zu Tobsuchtanfällen.

Also alles ganz normal. Zumindest, bis sich auf einer alten, stinkenden Sportsocke unter seinem Bett etwas bewegt: Mini-Menschen. Aus lauter Widerlichkeit hat Todd ein ganzes Volk erschaffen, das sich von seinem Dreck ernährt und ihn zu seinem Aufpasser erklärt. So viel Verantwortung macht ihn nervös, zumal die superintelligente Lucy ihn damit ganz schön unter Druck setzt. Außerdem will der coole Max mit den Mini-Menschen eine Eins im Schulprojekt abstauben.

Weil Todd auch gern cool wäre und sich gegen Max nicht richtig wehren kann, geraten nicht nur die Toddlianer, sondern auch Todds Freundschaft zu seinem besten Kumpel Duddy in Gefahr. Wer wissen möchte, wie Todd aus der Nummer wieder rauskommt, muss den (überhaupt gar nicht) allmächtigen Jungen unbedingt kennenlernen. Absolut witzig geschriebenes Buch um Freundschaft, Verantwortung und Zehennagelbrötchen mit Hautschuppenaufstrich. Na dann: Guten Appetit!

Louise Galveston, „Der (überhaupt gar nicht) allmächtige Todd“. Ab 10 Jahre. 272 Seiten. 12,99 Euro. Verlag: Kosmos.

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