zur Navigation springen

So geht’s : Piet und Paula räumen auf

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Weniger fernsehen, mehr Ordnung: Die Kina-Maskottchen holen sich Hilfe von Aufräum-Experten.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2015 | 01:29 Uhr

„Räumt euren Schreibtisch auf! Da könnt ihr doch gar nicht arbeiten“, sagt Kina-Redakteurin Ina zu Piet und Paula. Da hat sich nämlich so einiges angesammelt. Bücher und Spiele, die die beiden auf der Kina-Seite vorstellen, Wörterbücher, Bastelsachen für Berthas Bauernhof, Stifte, Blöcke, Brotdosen , Äpfel und auch Naschis.

Piet und Paula finden Aufräumen extrem langweilig. Manchen fällt es halt besonders schwer, Ordnung zu halten. Die gute Nachricht für Chaoten: „Ein Teil davon ist angeboren“, erklärt die Psychologin Johanna Graf. Ein Grund, gar nicht mehr aufzuräumen? Leider nicht. Auch wenn manche von Geburt an unordentlicher sind als andere – aufräumen kann jeder lernen.

Trost für Unordentliche: Chaos ist gut für die Fantasie

Ein bisschen Chaos ist gut für die Fantasie. Das haben Forscher herausgefunden. Dadurch kommt man erst auf gute Ideen. „Ich sehe Dinge in meinem Zimmer und überlege mir: Aus dem Buch könnte ich eine Absprungrampe bauen. Und den Stift brauche ich für eine Wippe. Und dahinten liegt noch eine Socke, aus der mache ich ein Bett“, sagt Aufräum-Expertin Alexandra Schreiner-Hirsch. Ziemlich einfallsreich, oder?!

Sieben Tipps gegen Chaos im Kinderzimmer

Mit diesen Tipps geht es leichter, aufzuräumen und Ordnung zu halten:

 1. Bei sehr großer Unordnung: Nimm dir nur eine Sache vor, die du aufräumen willst. Also erst den Schreibtisch, das nächste Mal das Regal oder die Schubladen.

2. Verteile alle Sachen auf Häufchen: Das schmeiße ich weg, das verkaufe oder verschenke ich, das will ich noch behalten.

3. Besorge dir genügend Boxen für deine Sachen. Viele kleine Kisten für Spielzeug sind besser als eine große.

4. Überlege dir feste Plätze für alles. Wenn du genau weißt, wo etwas hingehört, kannst du besser Ordnung halten.

5. Schaffe Platz für neue Spielsachen! Wenn du etwas neues bekommst, solltest du vielleicht etwas anderes weitergeben.

6. Am besten regelmäßig aufräumen, zum Beispiel immer abends. Dann sammelt sich nicht so viel an. Gut ist auch, wenn du ein Spiel an seinen Platz stellst, bevor du ein neues anfängst.

7. Und wenn das Chaos zu groß ist: Frage deine Eltern, ob sie dir nicht beim Aufräumen helfen können.

 

Und weil Piet und Paula derzeit fernsehfasten, haben sie die Zeit genutzt. Die Expertin Johanna Graf gab ihnen einen Tipp: Nicht zu viel auf einmal vornehmen. „Aufräumen ist unheimlich anstrengend“, sagt sie. Also haben sie mit den Schränken begonnen. Zuerst haben sie die Schubladen ausgemistet. Da passten dann die Stifte und Bastelsachen rein. Als nächstes waren die Bücherschränke dran. Gelesene Bücher und gespielte Spiele haben sie verschenkt und die neuen reingestellt.

Doch da waren immer noch eine Menge Sachen auf dem Schreibtisch. Paula hat sich einen Kopfhörer aufgesetzt und ein Hörbuch angestellt. Piet hörte Musik dabei. Und los ging’s mit neuer Kraft. Die Listen und Infozettel haben sie in Ordner geheftet. Magazine und Comichefte kamen in Zeitschriftenordner.

Dann haben sie sich überlegt: Was wollen wir wegschmeißen, was verschenken, was wollen wir behalten? Die Süßigkeiten und die Äpfel wurden gleich verspeist – natürlich haben auch die Kollegen in der Redaktion etwas abbekommen. Drei Brotdosen haben sie an Kinder verschenkt. Schließlich brauchen Piet und Paula nur zwei Stück. Von den Spielzeug-Elefanten wollte Piet sich nicht trennen. Sie sind seine Freunde und schmücken jetzt einen ordentlichen Schreibtisch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen