zur Navigation springen

Mein Jahr in den USA : Pfannkuchen-Frühstück bei den Indianern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 25.Apr.2014 | 01:16 Uhr

Ein Schuljahr in den Vereinigten Staaten von Amerika – das erlebt der Glückstädter Mathes (17) gerade im US-Staat Michigan. Für Kina berichtet er regelmäßig über seine Erlebnisse:

Am Karfreitag war bei mir Flapjack Friday. Das ist hier Tradition. Ich war nämlich mit Phillip und Homer Fulton in dem Dorf, in dem mein Gastvater Homer arbeitet. In Fulton leben nur American Indians. American Indians sind Leute, die von den Indianern, also den Ureinwohnern der USA, abstammen. Dazu gehört auch meine Gastfamilie. Am Flapjack Friday gibt es Pfannkuchen mit selbstgemachtem Sirup, was sehr lecker ist! Es gab ein großes Büfett und neben vielen Früchten auch Gebäck, das ich noch nicht kannte. Ich freue mich immer, wenn ich mit zu einer der Veranstaltungen kommen kann, da ich so neben der amerikanischen Kultur auch noch die der American Indians kennenlernen und miterleben kann!

Wer hier aber Tipis und Menschen mit Federschmuck erwartet, liegt falsch. Das Dorf und die Leute sehen ganz normal aus – und sie leben in ganz normalen Häusern. Ab und zu komme ich jedenfalls mit, wenn dort Veranstaltungen sind.

Bevor das Frühstück losging, wurden noch einige Reden gehalten und gebetet. Nachdem wir gegessen haben, wurden einige Preise ausgelost – gewonnen habe ich aber nichts. Außerdem waren einige Trommler da, die indianische Lieder gesungen haben. Bevor die Veranstaltung zu Ende ging, bin ich mit Phillip und Homer ein wenig im Dorf herumgelaufen und ich habe mir noch ein kleines Glas von dem Sirup gekauft, da der mir so gut geschmeckt hat.

Ich bin schon sehr gespannt auf die „Pawa“, ein großes indianisches Fest welches Ende Juni, also kurz vor meiner Abreise, auf dem Festplatz in Fulton stattfinden wird.

Mehr Infos zu Mathes’ Jahr findet ihr hier in seinem Austausch-Blog.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert