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Sport : Pauline ist die Jüngste im Nationalteam

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2015 | 01:57 Uhr

Gewinnen und ins Finale kommen! Das ist das Ziel der Fußballerinnen der deutschen Nationalelf. Das Team tritt gerade bei der Weltmeisterschaft im Land Kanada an. Morgen wird die Mannschaft im Halbfinale auf die USA treffen. Denn sie setzte sich am Freitagabend im Elfmeterschießen gegen Frankreich durch. Beim Turnier mit dabei ist Pauline Bremer. Mit ihren 19 Jahren ist sie die Jüngste in der deutschen Mannschaft. Wir fragten die Stürmerin, was sie bisher bei der WM erlebt hat.

Wie fühlt man sich, wenn man häufig von der Ersatzbank zuguckt?

Es ist auch total spannend, das Spiel von außen zu sehen. Wir Ersatzspielerinnen fiebern sehr mit und feuern doll an. Wir sitzen dann ja ganz dicht am Spielfeldrand. Ich freue mich natürlich, wenn ich dann auch mitspielen darf. Aber ich freue mich genauso, wenn die Mannschaft gewinnt, ohne dass ich selbst gespielt habe.

Wird man als Jüngste auch mal ein bisschen geärgert von den Älteren?

Pauline (lacht): Nein! Es ist zwar immer ein bisschen so, dass die Jüngsten die Arbeit machen müssen für die Älteren. Zum Beispiel mal die Trinkflaschen tragen oder die Bälle holen. Aber wir haben in unserem Team ein tolles Miteinander zwischen Alt und Jung.

Ihr tragt hier in Kanada oft verschiedene Trainingsanzüge. Wie viele Anziehsachen habt ihr denn mit?

Wir haben ziemlich viel dabei. Mein Koffer ist sehr voll. Wir müssen ja für das ganze Turnier ausgestattet sein, mit vielen Klamotten in allen möglichen Farben. Ich glaube, wir haben vier verschiedene Trainingsjacken. Und unsere Abwehrspielerin Annike Krahn entscheidet, welches Outfit wir alle an welchem Tag anziehen. Sie ist unsere Kleiderfrau.

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