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Politik : Parteien auf Partnersuche

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern kann nicht eine Partei allein regieren.

Mit diesen Leuten könnten wir es uns vorstellen. Mit denen dort ginge es vielleicht auch. Die anderen wollen wir aber auf keinen Fall! Hier geht es nicht etwa darum, wer mit wem am Wochenende an den See fahren möchte.

Solche Überlegungen stellen gerade Politiker in unserem Nachbar-Bundesland Mecklenburg-Vorpommern an. Der Grund: Dort wurde am Sonntag gewählt.

Das heißt, die Bürger haben darüber abgestimmt, welche Parteien und Politiker im Landtag sitzen sollen. In einem Landtag werden wichtige Dinge entschieden, die dann für das ganze Bundesland gelten.

Nach so einer Wahl geht es erst einmal darum, welche Parteien die Regierung bilden. Wer regieren will, braucht in der Regel eine Mehrheit im Landtag. Die Partei SPD hat bei der Wahl die meisten Stimmen bekommen. Alleine kann sie aber nicht regieren – sie braucht einen Partner.

Wenn Parteien sich zu Regierungs-Bündnissen zusammenschließen, spricht man auch von einer Ko-a-li-tion. Der Begriff geht zurück auf das lateinische Wort coalitio. Das bedeutet Vereinigung oder Zusammenkunft.

Die SPD könnte zum Beispiel wieder mit der CDU eine Koalition bilden. Denn bisher regierten die Parteien in dem Bundesland zusammen. Chef der Regierung ist Erwin Sellering von der SPD.

Viele  Stimmen hat auch die Partei AfD bekommen. Doch die SPD-Leute haben schon vor der Wahl gesagt: Mit denen wollen wir nicht zusammenarbeiten.

Gespräche wollen Erwin Sellering und seine SPD-Kollegen aber mit der Partei Die Linke führen – und natürlich mit der CDU. Am Ende entscheiden sie dann, wer für die nächsten fünf Jahre ihr Regierungs-Partner wird.

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erstellt am 06.Sep.2016 | 01:15 Uhr

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