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Naturfilm : Palle fragt: Was ist ein „Bilch“ für ein Tier?

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Green-Screen-Maskottchen will alles über die Filmtiere wissen.

Das ist eine gute Frage – wohl kaum jemand würde hier die richtige Antwort sagen können, wenn er nicht ein Naturkundler ist.

Bilche werden auch „Schlafmäuse“ genannt. Zu ihnen gehören zum Beispiel Gartenschläfer oder Siebenschläfer, aber auch Haselmäuse. Und die kennen die meisten wenigstens vom Namen her, weil sie auch in Deutschland leben. Andere Arten leben in Afrika oder Asien.

Sie fressen hauptsächlich Knospen, Samen, Früchte, Nüsse oder auch Insekten. Weil es diese bei uns im Winter oder in den Tropen in Trockenzeiten nicht gibt, machen die Schlafmäuse in diesen Monaten einfach ein sehr ausgiebiges Nickerchen – daher ihr Name.

Wenn sie aktiv sind, dann vorwiegend nachts, weshalb Bilche große Augen haben und trotz ihrer kleinen Ohren auch gut hören können. Mit ihren langen leicht buschigen Schwänzen sehen sie sehr niedlich aus und manch einer hat das Glück, dass sie im Garten in einen Vogelnistkasten einziehen, denn sie bauen ihre Kugelnester gern in Baumhöhlen.

Der eigentliche Lebensraum der Haselmaus und ihrer Verwandten ist Mischwald mit viel Unterholz und am besten auch ein paar Obstbäumen. Leider gibt es den in Deutschland nicht mehr viel, weshalb die Bilche auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere stehen.

Der Bilch im Kino: Vom 4. bis 6. September gibt es in Eckernförde beim Filmfestival Green Screen Tier- und Naturfilme zu sehen. Dazu hat das Maskottchen Palle Fragen, die die Biologin Franziska Clauss (Foto) beantwortet.

Im Film „Kleiner Langschläfer hellwach – Die Haselmaus“ ist ein Bilch beim Festival und auch bei der sh:z-Filmtour zu sehen, die gerade durchs Land tourt.

Programm- Infos unter www.greenscreen-festival.de

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erstellt am 13.Aug.2014 | 01:58 Uhr

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