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Filmfest : Palle fragt: Warum wollen uns manche Insekten stechen?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Maskottchen des Naturfilm-Festivals Greenscreen hat eine neue Frage zur Natur.

Ach ja, Palle, das kenne ich: Mit dem Sommerwetter kommen Wespen, Bienen und Hummeln zu uns. Aber eigentlich wollen sie uns gar nicht stechen. Das tun sie nur, wenn sie sich bedroht fühlen.

Hummeln & Co im Kino

Hummeln und ihre Verwandten  könnt ihr bei Green Screen  in zwei Filmen sehen.  Der eine ist  „Bienen, Wespen, Hummeln“. Er wird am Sonnabend zusammen mit „Ausverkauf der Menschenaffen“ gezeigt. Diese beiden Filme werden allerdings erst für Zuschauer ab 12 Jahren empfohlen.

Der zweite Film  „Hummeln – Bienen im Pelz“    ist für Kino-Gänger ab 6 Jahren geeignet. Er läuft am Donnerstag und Sonntag ganz normal.

Am Sonnabend gibt es diesen Film mit einem Begleitprogramm und zwar in  Zusammenarbeit von Green Sceen und  Kinolino, dem Kino auf Tour  des Kieler Kinderkulturbüros. Kinolino beginnt  am Sonnabend, 6. September, um 10 Uhr im Eckernförder Umwelt Info Zentrum (UIZ) mit der Vorführung von „Hummeln – Bienen im Pelz“. Danach  bauen die Kinder wie die Hummeln Nester aus Holzmaché.   Im anschließenden Filmgespräch überlegen sie gemeinsam, wie Sprichwörter wie „Hummeln im Hintern haben“ oder „Die Hummeln fliegen durch die Spinnweben hindurch, aber die Fliegen werden gefangen“ wohl entstanden sind. Um 13 Uhr ist die Veranstaltung vorbei.

Pro Kind kostet das 4 Euro. Die Plätze sind begrenzt, deshalb schnell anmelden unter:   ticket@greenscreen-festival.de oder per Telefon unter 04351/47 64 81 oder 47 64 92.

 

Sie benutzen dazu den Stachel am Hinterleib. Wespen können ihn wieder herausziehen, doch bei Bienen bleibt der Stachel mitsamt seiner noch zuckenden Giftblase stecken und die Biene muss sterben. Für sie selber ist das Stechen also wenig von Nutzen, aber für ihr Volk. Einen Bienenstachel mit Giftblase soll man nie mit einer Zange oder den Fingern herausziehen, da man dann das Gift erst recht in die Haut drückt, sondern ihn seitlich abkratzen.

Auch Hummeln stechen mit dem Po – ebenfalls nur zur Verteidigung. Aber das passiert noch viel seltener als bei Wespen und Bienen, denn sie können das nur, wenn sie Druck auf dem Rücken haben. Also kann eine Hummel auf der flachen Hand nicht stechen, eine, die in den T-Shirt-Ärmel gekrochen ist, schon eher.

Da diese Insekten von Blüte zu Blüte fliegen und damit Blütenstaub verbreiten, sind sie die wichtigsten Haustiere der Welt! Ohne sie gäbe es die meisten Früchte und Gemüse gar nicht erst! Deshalb ist man auch so besorgt, dass immer mehr Massensterben dieser Tiere auftreten. In China werden vorsichtshalber oft schon Blüten von Menschen bestäubt!

Wer das weiß, fängt vielleicht nicht an, hektisch nach den nützichen Tieren zu schlagen, wenn sie auftauchen. Stattdessen gilt: Ruhig bleiben und aufpassen, denn so kommen weder Mensch noch Tier zu Schaden.

Und wenn es doch einmal passiert, müssen die meisten Menschen keine Angst haben: Nur wenn man besonders dagegen allergisch ist, kann man von den Stichen ernsthaft erkranken oder gar sterben. Wer aber nicht allergisch ist, dem schaden die Stiche von Biene, Wespe und Hummel nicht – nicht einmal die der großen Hornisse.

Es gilt: Nur wenn die kleinen Tiere jemandem in den Mund stechen, ist ganz schnell Hilfe erforderlich, weil man sonst ersticken könnte. Damit ist nicht zu spaßen und das kommt gar nicht so selten vor, zum Beispiel wenn man die Wespe im Saftglas „mittrinkt“! Also im Sommer immer kurz das Glas ansehen, bevor man daraus trinkt.

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erstellt am 27.Aug.2014 | 01:23 Uhr

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