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Tiere : Palle fragt: Gibt es auch mal was Neues bei den Tierfilmen?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Donnerstag geht es los – das Eckernförder Filmfestival Green Screen. Und das Maskottchen ist natürlich dabei.

Ja, Palle, das ist eine gute Frage, und die ist am besten beim Green Screen Naturfilmfestival in Eckernförde zu beantworten.

Du hast schon Recht, die Natur- und Tierfilme ändern sich ein bisschen. Ganz früher hat man einfach in der Natur gefilmt, was man vor die Kameras bekam. Dann kamen immer stärkere Teleobjektive dazu, also man konnte Tiere von weit weg so filmen, als stünde man direkt davor. Dann arbeiteten die Filmemacher mehr und mehr mit Zeitlupe und Zeitraffer. Also wurden schnelle Bewegungen langsam gezeigt und langsame schnell, so dass man die besser erkennen kann.

Eine Technik, die jetzt recht neu ist, sind „Roboter-Tiere“; so nenne ich die jetzt mal. Dafür werden künstliche Tiere mit einer Kamera im Inneren gebaut, die den lebendigen Kollegen, die sie filmen sollen, sehr ähnlich sehen, so dass die echten Tiere sie nicht als Kamera erkennen. Wie bei einem ferngesteuerten Auto kann man diese Kameras mitten in die Tiergruppen lenken. Und die benehmen sich weiter so, als wäre nichts geschehen. Manchmal ist das sogar richtig lustig, wenn die echten Tiere ihren neuen Kumpel stürmisch begrüßen wollen.

Falls Du so etwas mal ansehen möchtest, rate ich dir zum Beispiel zu zwei Filmen in Eckernförde: „Dolphins“, bei dem mehrere Meerestiere gezeigt werden und da kannst du sogar noch ein bisschen Englisch lernen, der am Freitag zu sehen ist oder „Pinguine hautnah“ am Sonnabend. Beide Filme werden in der Stadthalle gezeigt. Das ist die größte Filmvorführungsstätte des Green Screen Festivals und zeigt, dass diese beiden Filme so gut sind, dass man vielen Menschen Platz bieten möchte.

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erstellt am 03.Sep.2014 | 04:30 Uhr

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