zur Navigation springen

Politik : Olaf Scholz: Wer will mit uns regieren?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die SPD braucht nach der Wahl in Hamburg einen Partner.

„Glückwunsch, Olaf!“ Das hört der Politiker Olaf Scholz gerade häufig. Er und seine Partei haben eine Wahl gewonnen. In dem kleinen Bundesland Hamburg hatten die Bürger am Sonntag gewählt. Sie entschieden, welche Politiker und Parteien sie künftig im Parlament vertreten. Das Parlament in Hamburg heißt Bürgerschaft.

Die meisten Bürger wählten die Partei von Olaf Scholz, die SPD. Man sagt: Die SPD hat die meisten Stimmen bekommen.

Für die Partei ist das gut. Denn der Gewinner der Wahl darf den Chef von Hamburg bestimmen. Der Regierungs-Chef heißt dort „Erster Bürgermeister“. Die letzten vier Jahre war Olaf Scholz der Erste Bürgermeister. Nach dem Wahlsieg wird er das auch bleiben. Wer bei einer Wahl die meisten Stimmen bekommt, darf die meisten Politiker ins Parlament schicken. Das ist wichtig, wenn im Parlament abgestimmt wird, zum Beispiel über die Gesetze des Bundeslandes.

In den letzten vier Jahren gehörte die Mehrheit der Politiker in der Bürgerschaft zur SPD. Das ist jetzt anders. Die SPD hat zwar die Wahl gewonnen, aber sie bekam nicht genug Stimmen für die Mehrheit im Parlament. Deswegen muss sie nun einen Partner für ihre Regierung finden – um bei Abstimmungen weiter die Nase vorn zu haben. Dafür werden Olaf Scholz und seine SPD jetzt mit Politikern einer anderen Partei verhandeln.

 

 

zur Startseite

von
erstellt am 17.Feb.2015 | 01:20 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen