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Freizeit : Nur nicht den Überblick verlieren!

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Schnell wirbeln die Bälle durch die Luft. Jonglieren macht großen Spaß – wenn man es erst einmal kann.

Es sieht aus, als würden die Bälle von ganz allein in der Luft herumfliegen. Mal von links nach rechts und wieder zurück.

Dabei bilden die Bälle Figuren, zum Beispiel ein Dreieck. Die Hände, die die Bälle in ihre Bahnen lenken, gehören zu Angelika Jost. Sie ist 34 Jahre alt und Profi-Jongleurin. „Es gibt fast keinen Tag, an dem ich nicht mindestens drei Bälle in den Händen habe“, sagt sie. „Für mich ist das Jonglieren toll, um abzuschalten.“

Aber natürlich will sie auch immer noch besser werden. Dafür muss sie viel üben, mindestens vier Stunden pro Woche. Zur Zeit übt sie, mit sechs Bällen zu jonglieren. „Angefangen habe ich aber auch mit drei Bällen“, sagt die Profi-Jongleurin. Damals war sie zehn Jahre alt und jonglierte während einer Zirkus-Projektwoche an ihrer Schule zum ersten Mal. Danach übte sie in den Ferien weiter alleine jeden Tag. So lange, bis die Bälle nicht mehr ständig herunterfielen.

Heute bringt sie selbst anderen Leuten das Jonglieren bei. Ein Mal pro Woche im Jonglage-Unterricht in einem Kinderzirkus in Berlin. „Ich finde, neun oder zehn Jahre ist ein super Alter, um mit Jonglieren anzufangen“, sagt Angelika Jost. Sie unterrichtet aber nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. „Am Anfang braucht man viel Durchhaltevermögen und Geduld. Immer wieder fällt der Ball runter und man muss von vorne anfangen.“

Zum Jonglieren ist nicht nur wichtig, dass man gern Bälle wirft und fängt. Vor allem, dass beide Hände gleichzeitig unterschiedliche Bewegungen machen sollen, ist gar nicht so einfach.

Welche Tipps hat die Jonglage-Lehrerin für alle, die das Jonglieren lernen wollen? „Am Anfang sollte man einfach nur üben, den Ball gerade nach oben zu werfen“, sagt sie. „Das Auffangen kommt dann ganz von alleine.“ Außerdem sollte man am besten erst einmal mit einem Ball anfangen. Dann einen zweiten dazunehmen und es erst dann mit drei Bällen versuchen.

Mit drei Bällen kann man dann eine der vielen Jonglage-Figuren üben: die Kaskade, die Säulen oder die Dusche. „Das sind alles Figuren oder Tricks, die ganz toll aussehen, wenn man sie lange genug geübt hat. Die Dusche heißt so, weil die Bälle von oben nach unten fallen gelassen werden – wie Wasser, das von oben herunter läuft.“

Und wenn der Jongleurin mal ein Ball herunterfällt? „Selbst wenn einmal ein Ball auf den Boden fällt, kann man ihn einfach so elegant wieder aufheben, dass alle denken: Das war ein Teil des Jonglage-Tricks“, sagt sie.

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erstellt am 03.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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