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Auf Reisen : Nudelsuppe zum Frühstück

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Heute berichtet Sebastian über Köstlichkeiten aus Asien.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2016 | 05:11 Uhr

Wie stellst du dir das Essen in China vor? In Deutschland habe ich gehört, dass hier Hund gegessen wird. Und Quallensuppe. Tatsächlich habe ich beides in fünf Monaten noch nicht gesehen oder gegessen. Trotzdem ist das Essen hier anders als in Deutschland.

Erst einmal essen die meisten Leute drei Mal täglich warm. Mittags und abends gibt es typischerweise Reis mit einer Gemüseauswahl und Fleisch. Meistens bekommt dann jeder eine Schale Reis, und in der Mitte des Tisches stehen verschiedene Gerichte. Mit seinen Essstäbchen nimmt sich dann jeder das, was er gerne essen möchte. Messer und Gabel gibt es nicht. Deshalb sind Fleisch und Gemüse auch immer in kleine Stücke geschnitten. Am Anfang war das ungewohnt, aber an die Stäbchen gewöhnt man sich sehr schnell.

Zum Frühstück gibt es entweder „Baozi“ (mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen) oder eine Nudelsuppe. Die Nudeln, die meistens aus Reis gemacht sind, werden in einer Schale mit Brühe serviert. Die Brühe trinkt man, wenn die Nudeln verputzt sind. Man kann sie sich auch mit Chili oder Sojasoße nachwürzen.

Abends auf den Straßen sieht man an vielen Ecken Leute, die einen Grill anfeuern. An diesen kleinen Ständen kann man sich dann köstliches, frisch gegrilltes Gemüse oder Fleisch kaufen. Aber aufgepasst: Normalerweise ist das Essen hier sehr scharf!

Natürlich gibt es auch Dinge, die einem erstmal komisch vorkommen. Ganz besondere Leckerbissen sind hier zum Beispiel Maden oder große Insekten. Oder in Blut eingelegtes Schweinefleisch... Im Gegensatz zu gegrilltem Schweineschwanz und frittierten Hühnerfüßen, die ich sehr lecker finde, konnte ich damit bisher noch nicht viel anfangen.

Aber es gilt natürlich weiterhin: Nichts unprobiert lassen!

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