zur Navigation springen

Buchtipp : Nina will die Welt verbessern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der erste Tag der Sommerferien: Nina liegt im Garten in der Hängematte und beschäftigt sich mit ihrem Handy, während ihre frisch lackierten Zehennägel trocknen. Da beobachtet sie, wie die Nachbarin auf Krücken herumhumpelt und traurig zu den Ringelblumentöpfchen guckt. Die Blumen kann sie mit einem Gipsbein nicht einpflanzen.

Plötzlich hat Nina so etwas wie eine Erleuchtung: Ab sofort will sie jeden Tag eine gute Tat vollbringen, bis zum Ende der Ferien. Nina stellt zwei Regeln auf: Niemand darf wissen, dass sie dahintersteckt. Und es darf nicht viel kosten.

Als Erstes pflanzt sie heimlich die Blumen für ihre Nachbarin ein. Außerdem putzt sie Autos, verteilt Komplimente oder wirft Pralinen in Briefkästen. Damit erfreut sie viele Menschen – und es kommt sogar zu Ninas erstem Kuss. Doch leider gibt es auch misstrauische Leute, die hinter den guten Aktionen Böses vermuten...

Das Buch „Wie ich die Welt in 65 Tagen besser machte“ stimmt einen fröhlich. Man beginnt darüber nachzudenken, wie eine scheinbar unbedeutende kleine Tat die Welt auf einmal heller aussehen lässt.

Durchaus möglich, dass der eine oder andere nach dem Lesen Lust bekommt, an der Verbesserung der Welt mitzuwirken.

Michele Weber Hurwitz, „Wie ich die Welt in 65 Tagen besser machte“. Ab 10 Jahren. 302 Seiten. 12,99 Euro. Verlag: Sauerländer.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Sep.2014 | 01:26 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert