zur Navigation springen

Advent : Nikolaus – ein Steckbrief

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Sonntag ist sein Tag: Am 6. Dezember warten die Kinder darauf, dass er etwas Gutes in ihre Schuhe steckt.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2015 | 17:28 Uhr

Viele freuen sich auf diesen Sonntag. Denn am 6. Dezember ist Nikolaus-Tag. Dann stecken oft kleine Geschenke in den Schuhen. Aber wer war eigentlich der Mann, der am 6. Dezember gefeiert wird? Hier erfährst du mehr über ihn:

SEIN NAME: Nikolaus, für viele Gläubige auch Heiliger Nikolaus

SEIN LEBEN: Wann der Mann genau geboren wurde, wissen die Forscher nicht. Und auch nicht, wann genau er gestorben ist. Manche Wissenschaftler rätseln sogar, ob es ihn überhaupt gegeben hat. Sicher ist aber: Der Mann ist sehr berühmt. Die Menschen hielten ihn bereits vor langer Zeit für einen Heiligen – vor rund 1500 Jahren schon.

WOHER ER KAM: In der Figur des heiligen Nikolaus ist wohl das Leben von zwei Männern vermischt. Das vermuten die Forscher. Beide Männer hießen vermutlich Nikolaus. Und beide waren wichtige Kirchenmänner.

Der eine soll Bischof in der Stadt Myra gewesen sein. Myra heißt heute Demre und liegt in dem Land Türkei. Und der andere war ebenfalls ein hoher Kirchenmann in dieser Gegend.

WIE ER SO WAR: Über ihn erzählten sich die Menschen früher Wunder-Geschichten. Der Nikolaus soll viel Gutes getan haben, vor allem für Kinder und arme Menschen. Er soll zum Beispiel einen Jungen vor dem Ertrinken gerettet haben. Und noch heute verehren viele Gläubige den Nikolaus als Heiligen. Für sie ist er ein Helfer bei fast allen Schwierigkeiten. Er ist unter anderem ein Schutzheiliger für Seeleute, Kinder und die Feuerwehr.

FAMILIE: Er ist nicht mit dem Weihnachtsmann verwandt. Den Weihnachtsmann hat in den USA eine Firma für ihre Werbung erfunden. Er ist ein pausbäckiger alter Mann mit einer Pudelmütze auf dem Kopf. Der Nikolaus dagegen ist ein Bischof. Er trägt eine Bischofsmütze und hat einen Bischofsstab.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen