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Lernen : „Ni hao“ heißt „Guten Tag“

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eckernförder Schüler treffen chinesische Studenten, um mehr über ihr Geografie-Thema zu lernen.

China ist gerade das Geografie-Thema der Klasse 8c der Eckernförder Jungmannschule. Chinesen gibt es aber auch in Eckernförde selbst, deshalb beschloss die Klasse, im Baltic Sea International Campus im Gespräch mit chinesischen Studenten, das Land China genauer kennen zu lernen. Die Studenten lernen hier die deutsche Sprache und Kultur.

Als die Schüler ankamen, wurden sie sehr herzlich von der Leiterin Wei Qian, die selbst aus der Megastadt Shanghai stammt, empfangen und in die Galerie 66 geführt. Dort lernen nicht nur die Studenten aus China, sondern es gibt auch eine Ausstellung über ihr Land.

Eine große Chinaflagge leuchtete dort in Rot und Gold und es war eine Landkarte bereitgestellt. Die Schüler waren allein von den Räumlichkeiten und der Ausstellung, in der man viel über die chinesische Kultur erfahren kann, schwer beeindruckt.

Die Schüler erzählten, was sie schon über China wissen. Dann berichtete Wei Qian lebhaft über ihr Land, über die Menschen und deren Kultur, über Essgewohnheiten und die ungeheure Größe des Landes. Die Schüler staunten, denn sie dachten, Chinesen trinken nur besonders gern Tee. Doch Frau Qian erzählte, dass ihre Landsleute auch gern Bier mögen. Besonders das sogenannte Tsingtau-Bier, das nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Denn Tsingtau (Qingdao) war einst eine deutsche Kolonie nördlich von Shanghai. Hier errichteten die Deutschen als erstes eine große Brauerei, die heute noch existiert und sich in China großer Beliebtheit erfreut.

Danach haben die Schüler der Leiterin und einigen chinesischen Studenten noch Fragen über ihre Heimat gestellt. Besonders spannend fanden die Schüler Themen wie zum Beispiel die chinesische Ein-Kind-Politik.

Anders ist auch, was die Chinesen von Kindern erwarten. Den chinesischen Schülern wird sehr viel Disziplin abverlangt. Die Eckernförder Schüler wussten auch nicht, dass die Schulklassen in dem Land fast doppelt so groß wie deutsche sind und der Unterricht eher wie Vorlesungen ablaufen.

Zum Abschluss durften die Schüler sich einen Film über die Essgewohnheiten in China anschauen. Wei Qian lud die Schüler außerdem zu einem Schnupperkurs in der chinesischen Sprache ein. Ein wenig haben sie schon gelernt. Zum Beispiel den Gruß „Ni hao“. Das heißt etwa „Guten Tag“. Tief beeindruckt von der chinesischen Gastfreundschaft kehrten die Schüler in ihren Unterricht zurück.

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erstellt am 25.Mär.2015 | 01:04 Uhr

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