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Natur : Naturschutz: Wildnisgebiete weniger verändern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Mensch nimmt durch das Bauen von beispielsweise Straßen Einfluss auf die Natur.

Wölfe, Luchse, Wisente und andere Wildtiere sind in dieser Gegend unterwegs: Im Bialowieza-Urwald. Ein Teil des riesigen Waldgebietes liegt in dem Land Polen, der größere in dem Land Weißrussland. Die Wälder von Bialowieza gelten als eines der letzten großen Wildnisgebiete in Europa. Teile davon sind streng geschützt. Doch die Menschen haben Straßen durch die Wälder gebaut. Sie legten auch Gräben zur Entwässerung an. Und sie begradigten Flüsse. Das hat zu Veränderungen geführt. „Das Wasser fließt sehr schnell aus dem Wald heraus“, erklärt ein Fachmann. Vorher war das anders. Es habe Niedermoorgebiete gegeben, die wie ein Schwamm gewirkt hätten und das Wasser im Wald gehalten haben. Nun habe sich der Grundwasserspiegel gesenkt. Naturschützer kritisieren das. Forscher aus Deutschland helfen seit einiger Zeit, den Wald wieder natürlicher zu gestalten. Dazu gehöre etwa, trockene Moore wieder zu vernässen, erklärt der Fachmann. Damit der Grundwasserspiegel nicht weiter sinkt. Dann brüten vielleicht seltene Vogelarten wie Doppelschnepfe und Wachtelkönig wieder in dem Urwald.

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erstellt am 15.Feb.2017 | 03:47 Uhr

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