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Tiere : Nächster Stopp: Wattenmeer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Jetzt sind die Zugvögel wieder am Himmel zu sehen.

Langstrecken-Flüge sind für Pfuhlschnepfen nichts Besonderes. Jeden Herbst legen die Vögel auf ihrem Weg in die Überwinterungs-Gebiete weite Strecken zurück.

Sie starten hoch oben im Norden, in Skandinavien oder Sibirien. Im Wattenmeer setzen sie häufig zur Landung an. Hier schlagen sie sich den Bauch mit Ringelwürmern, Muscheln, Schnecken und kleinen Krebsen voll. Dann fliegen sie in ihr Winter-Quartier weiter.

Die Pfuhlschnepfe ist nur eine von vielen Vogel-Arten, die zurzeit im Wattenmeer zu sehen sind. Denn für Zugvögel ist jetzt Reisezeit. Vor Einbruch des Winters brechen sie in wärmere Gegenden auf, nach Afrika oder Südeuropa zum Beispiel. Solche Langstrecken-Flüge sind für die Vögel sehr anstrengend. Viele von ihnen stärken sich im Wattenmeer. Zum Beispiel auch Alpenstrandläufer oder der Knutt.

Für einige Vögel ist die deutsche Küstenregion auch Endstation. Sie bleiben den Winter über hier: zum Beispiel Ringelgänse oder Weißwangengänse. Im Frühjahr geht es dann zurück in die Brutgebiete im Norden.

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erstellt am 09.Okt.2015 | 01:49 Uhr

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