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Tiere : Nadine rettet kleine Schlafmäuse

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Aus einem Keller wurde eine Wildtierstation für bedrohte Nagetiere.

shz.de von
erstellt am 24.Jun.2016 | 01:58 Uhr

Die kleinen Nager machen es sich gemütlich: Sie kuscheln sich in die Decke, neben ihnen liegen ein paar grüne Äste und Stroh. Für die winzigen Schlafmäuse ist der Keller von Nadine Vervoort oft die letzte Rettung. Denn die Frau aus dem Bundesland Hessen kümmert sich um die kleinen, kranken Nagetiere. Schlafmäuse heißen so, weil sie sehr lange Winterschlaf halten, bis zu sieben Monate. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Siebenschläfer und der Gartenschläfer.

Mehr als 160 Schlafmäusen hat Nadine Vervoort im vergangenen Jahr geholfen. Unter ihren Patienten sind meist kranke und hungrige Gartenschläfer und Siebenschläfer. Oft sind auch Tierbabys dabei, die ganz auf sich alleine gestellt sind.

„Die Kleinen haben oft großen Hunger und müssen nachts alle zwei bis vier Stunden gefüttert werden“, sagt Nadine Vervoort. Sie füttert sie mit Milch, hält sie warm und kümmert sich um Verletzungen.

Nach wenigen Wochen oder Monaten geht es den Tieren meist besser. Dann dürfen sie wieder raus in den Wald oder auf spezielle Wiesen. Auch dort helfen ihnen Nadine Vervoort und Spezialisten.

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