Naturkatastrophe : Nachbeben: Wenn die Erde nicht zur Ruhe kommt

Monju Tamang (26) und ihre Tochter Pasang (4) ind Opfer des Erdbebens in Nepal.
Monju Tamang (26) und ihre Tochter Pasang (4) ind Opfer des Erdbebens in Nepal.

Nicht schon wieder! Im Land Nepal in Asien hat es am Dienstag ein schweres Erdbeben gegeben. Das war ein Nachbeben.

shz.de von
13. Mai 2015, 04:51 Uhr

Nicht schon wieder! Im Land Nepal in Asien hat es gestern ein schweres Erdbeben gegeben. Häuser stürzten ein. Dabei kamen auch Menschen ums Leben, viele wurden verletzt.

Es ist nicht das erste Erdbeben in der Region. Besonders heftig war es vor mehr als zwei Wochen. Tausende Menschen kamen ums Leben. Ganze Dörfer wurden zerstört.

Die Menschen fühlen sich deswegen in Gebäuden gerade überhaupt nicht wohl. Denn sie haben Angst, dass die Erde wieder wackelt.

Fachleute befürchten, dass es noch mehr Beben geben wird. Denn nach so einem heftigen Beben wie vor rund zwei Wochen folgen meist weitere Erschütterungen. Die Experten sprechen dabei von Nachbeben. „Man kann sich das ein bisschen so vorstellen, wie bei einem zerknüllten Papier“, sagt Experte Nicolai Gestermann. Nachdem man es zerknüllt hat, bewegt es sich weiter und knistert. Bei einem Beben sind sozusagen Teile der Erdplatten zusammengeknüllt worden, die danach weiter in Bewegung sind.

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