Kino : Mutig und verhext stark

Wanda, Karoline, Piet und Paula sind große Fans der kleinen Hexe – und hatten beim Interview viel Spaß zusammen.
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Wanda, Karoline, Piet und Paula sind große Fans der kleinen Hexe – und hatten beim Interview viel Spaß zusammen.

Kina-Repoterin Wanda (14) spricht mit Karoline Herfurth über ihren neuen Film: Die kleine Hexe.

shz.de von
27. Januar 2018, 01:38 Uhr

Ich habe mich für euch mit Karoline Herfurt getroffen und ihr ein paar Fragen zu ihrem neuen Film „Die kleine Hexe“ gestellt. Karoline war echt nett und hat sich viel Zeit genommen, um alle Fragen zu beantworten.

Vor unserem Treffen habe ich mir schon den Film in der Presse-Vorführung angeschaut und ich muss sagen, er hat mir sehr gut gefallen! Es ist wirklich zu sehen, wie viel Arbeit und Liebe in diesen Film gesteckt wurden, und mit wie viel Freude und Leidenschaft Karoline die kleine Hexe spielt. Ich kann den Film nur empfehlen, auch für die Älteren.

Kanntest du die Geschichte von der kleinen Hexe schon vor dem Dreh?

Ja, ich kannte die Geschichte tatsächlich schon. Ich bin auch mit der kleinen Hexe aufgewachsen.

Und wie fandest du das Buch damals?

Ich mochte die kleine Hexe sehr! Sie ist sehr mutig und stark, das hab ich auch als Kind schon so empfunden. Besonders schön fand ich das Kapitel mit dem Blumenmädchen.

Welche Gemeinsamkeiten hast du denn mit der kleinen Hexe?

Wir sind beide sehr neugierig. Ich mag an ihr, dass sie einen starken Sinn für Gerechtigkeit hat, und dass sie die Fähigkeit besitzt, genauer hinzuschauen.

Die kleine Hexe kann auch fast über alles lachen, auch wenn etwas nicht so gut klappt. Würdest du sagen, dass du auch so jemand bist?

Ich glaube, ich bin auch so jemand, der in schweren Situationen eher das Positive sieht.

Wolltest du als kleines Mädchen auch hexen können?

Also hexen können hätte ich super gefunden. Wir haben ja in ganz Deutschland gedreht, und es war viel Fahrerei. Da hätte ich mir öfter gewünscht, einfach mal schnipsen zu können und an einem anderen Ort zu sein.

Und gab es auch Dinge die dir beim Spielen der kleinen Hexe besonders schwer gefallen sind?

Eigentlich war die Rolle eine echte Herausforderung für mich. Die Hexe ist ja 127 Jahre alt ist, aber eigentlich 14 in ihrer Welt. Ich bin ja aber 33 und eine erwachsene Frau. Das heißt eben, wenn man eine kindliche Figur spielt, kann das ganz schnell albern werden. Auch die Hexensprüche waren nicht so einfach, weil sich da ja oft nur ein paar Vokale verändern.

Du hattest oft Szenen in denen du nur mit dem Raben Abraxas zu sehen bist, der wurde ja aber erst im Nachhinein reinanimiert.Wie war das für dich?

Wir hatten einen Schauspieler am Set, der den Text von Abraxas gesprochen hat, so konnte ich dann einen Dialog führen. Manchmal war es tatsächlich aber auch nur ein leeres Bild, und man musste sich den Teil dazu denken. Aber das gehört auch ein Stück weit zum Beruf, sich Sachen dazu- oder wegzudenken.

Und wie war es für dich, als du das erste Mal ans Set gekommen bist mit diesen wunderschönen Kulissen? Ich persönlich hab mir das immer genau so vorgestellt…

Ich war verzaubert, weil es mir auch so ging. Gerade wenn man ein Buch verfilmt, das einem so am Herzen liegt, zu dem man als Kind Fantasien entwickelt hat, da erwartet man eigentlich, dass man nur enttäuscht werden kann. Hier hatte ich aber das Gefühl, dass so viele Details Platz gefunden haben. Man kam in dieses Haus rein und immer weitergucken, und es hat gar nicht aufgehört – und das hat totalen Spaß gemacht.


 

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