Bücher : Muschelketten und Apfelpizza

Ingrid Uebe,  „Ferien in Beekbüll“.  Ab 8 Jahren. 128 Seiten. 9,99 Euro. Verlag: Ravensburger.
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Ingrid Uebe, „Ferien in Beekbüll“. Ab 8 Jahren. 128 Seiten. 9,99 Euro. Verlag: Ravensburger.

Man nehme ein altes Zelt, ein gruseliges Gespenst, ein Stückchen Apfelpizza – und fertig ist der perfekte Sommer. All diese Sachen kommen in den Ferienbüchern vor, die wir dir hier vorstellen.

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18. Juli 2015, 01:48 Uhr

ZELTURLAUB MIT TIM   Juhu, Ferien! Tim schleudert den Schulranzen von sich und freut sich auf den Zelturlaub. Das heißt: Auf der Luftmatratze schlafen, angeln, Lagerfeuer, Muschelketten basteln – und Schnuff wiedersehen, den Hund vom Zeltplatz. Mit ihm macht alles noch mal so viel Spaß.

Doch dann weht der Wind das Zelt von Tims Familie weg. Mücken greifen an. Und da sind auch noch die pingeligen Nachbarn, die sogar einen Handstaubsauger eingepackt haben.

Warum Zelten das Allergrößte ist? Weil es nie langweilig wird! Im Bilderbuch „Endlich wieder zelten!“ gibt es viel zu gucken. Denen, die schon mal zelten waren, wird manches bekannt vorkommen. Die anderen können nach dem Lesen mitreden – und bekommen vielleicht auch Lust auf Urlaub im Zelt.

FISCHSUPPE, SCHAFE UND GESPENSTER   Wiesen, Felder, Schafe und das Meer. Sonst nichts. Gibt es etwas Langweiligeres? Die Geschwister Emma und Tobi wären viel lieber nach Italien gefahren oder in die Türkei geflogen. Drei Wochen Urlaub an der Nordsee können ja nur öde werden...

Allerdings haben sie nicht damit gerechnet, dass ihre Großtante Gesine so viele schaurige Geschichten zu erzählen weiß. Zum Beispiel die vom Spukhaus ganz hinten im Dorf. Dort soll ein alter Seemann gelebt haben, der später ertrank. Oder Geschichten vom düsteren Moor.

Und wird der Hund, der die Schafe hütet, bei Vollmond wirklich zum Werwolf? Emma und Tobi ziehen los und entdecken den geheimnisvollen Brief eines Gespensts namens Jan Bart.

„Ferien in Beekbüll“ ist schön gruselig, aber auch lustig. Beim Lesen glaubt man fast, Seeluft zu schnuppern.

DER APFELHUTZLER UND ANDERE GEHEIMNISSE Apfelbäume ohne Ende, ein eigener Badeteich und ein verwilderter Garten. Die zehnjährige Julie kann sich nichts Besseres vorstellen, als Ferien auf dem Gut ihrer beiden Tanten. Tagsüber darf sie selbst gekochtes Apfel-Gelee kosten, und abends lauscht sie Geschichten. Kater Frodo ist immer dabei.

Aber wieso sitzen in Julies Lieblingsbaum, dem ältesten Apfelbaum der Gegend, dieses Jahr fremde Kinder? Zuerst ist Julie richtig sauer. Doch dann freundet sie sich mit Tom, Lina und Anna an, und sie unternehmen viel gemeinsam. Einmal finden sie ein verrostetes Metallkästchen, das ein großes Rätsel birgt...

Am Ende von „Apfelsommer“ stehen tolle Rezepte zum Nachbacken und Nachkochen. Zum Beispiel von Apfelpizza oder Apfel-Möhren-Suppe.

BINNY LEBT JETZT AM MEER   Die elfjährige Binny hat vor drei Jahren ihren Vater verloren. Die Zeit nach seinem Tod war hart. Weil kein Geld mehr da war, musste sie auch ihren geliebten Hund Max weggeben. Doch nun steht ein Umzug ans Meer an. Tante Violet hat ihnen nämlich ein altes Haus vererbt.

Binny lernt nun den Jungen Garett kennen. Doch der will anscheinend nicht mir ihr befreundet sein. Er schnaubt nur höhnisch, als er sie das erste Mal erblickt. „Dann eben Krieg“, denkt sich Binny. Ausgerechnet Garett wird ihr später aber dabei helfen, ihren Hund zurückzubekommen.

Beim Lesen von „Binny“ fühlt man sich ein bisschen wie verzaubert. Du wirst auch Binnys kleinen Bruder mögen. Er läuft in einem Neopren-Anzug herum und begrüßt jeden mit: „Hallo, nicht küssen!!“

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