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Medien : Morgens um fünf im Radiostudio

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kina-Reporterin Enya ist früh aufgestanden, um die Morningshow-Moderatoren bei N-Joy zu interviewen.

„Wenn ihr wach werdet, sind wir schon da“, lautet das Versprechen von Andreas Kuhlage und Jens Hardeland, den Moderatoren der N-Joy Morningshow. Seit viereinhalb Jahren machen die beiden diese Sendung zusammen. 2015 erhielten sie dafür sogar den Deutschen Radiopreis in der Kategorie „beste Morgensendung“.

Juhani (16) und Enya (14) durften ihnen im Studio über die Schulter schauen und ein paar Fragen stellen. Kuhlage und Hardeland kamen beide über Praktika zum Radio und sind bis heute von ihrem Job begeistert.

„Das frühe Aufstehen ist es auf jeden Fall nicht“, antwortet Kuhlage auf die Frage, was ihnen denn am meisten Spaß machen würde. „Man kann jeden Tag Unterhaltung machen, mit Hörern quatschen und auch mal über ernstere Themen sprechen. Aber man darf auch albern sein und dummes Zeug machen“, sagt Hardeland. „Es ist die Mischung aus allem.“

Der Tag fängt für die beiden Moderatoren schon sehr früh an, sie müssen um 3.45 Uhr aufstehen. Die Sendung geht von 5 bis 9 Uhr, danach haben sie eine halbe Stunde Pause, bevor die Konferenzen anfangen. Dann trifft sich noch das Morningshow-Team, um die nächste Sendung zu besprechen.

„Eigentlich ist die ganze Sendung für den nächsten Tag schon so gut wie fertig und wir müssten sie einfach nur wegmoderieren“, erklärt Hardeland. „Aber wir setzen uns meistens nochmal hin und überarbeiten das Ganze, damit es auch zu uns passt.“

„Habt ihr denn schon mal wegen einer Sendung einen Einlauf von eurem Chef bekommen?“, fragt Enya. „Das ist durchaus mal vorgekommen“, gibt Hardeland zu. „Als wir hier vor viereinhalb Jahren wieder angefangen haben, haben wir uns sogar vorgenommen, mindestens einmal im Monat einen Einlauf zu bekommen, sonst ist die Sendung nicht gut.“

Die beiden sind ein eingespieltes Team und sehr beliebt bei ihren Hörern, wegen ihrem Humor und ihrer guten Laune, trotz der frühen Tageszeit. Ein spezielles Erfolgsgeheimnis haben sie aber nicht. „Ich denke, wir versuchen mit den Hörern so zu reden wie mit Kumpels oder Freunden“, erklärt Kuhlage. „Wir versuchen, authentisch zu sein, aber man sollte sich nicht verstellen“, fügt Hardeland hinzu. „Das ist gar nicht so einfach, wenn man darüber nachdenkt, wie viele Leute einem zuhören. Aber mit der Zeit lernt man es.“

Einen Preis hat das Leben als Star-Moderator einer Morningshow allerdings – um seine Zuhörer um 5 Uhr mit einem fröhlichen „Guten Morgen“ begrüßen zu können, heißt es für die beiden schon früh am Abend „Gute Nacht“.

Mehr über die N-Joy-Morningshow erfährst du hier.
 

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erstellt am 17.Feb.2016 | 01:00 Uhr

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