Gewinner-TExte : Mit Rollator-Gerda zum Antboy-Dreh

Friederike Babendererde hat ein Heldenbild gemalt und gewinnt damit den Piet-und-Paula-Sonderpreis: die Kina-Maskottchen als Plüschfiguren.
Friederike Babendererde hat ein Heldenbild gemalt und gewinnt damit den Piet-und-Paula-Sonderpreis: die Kina-Maskottchen als Plüschfiguren.

Piet und Paula haben ein Problem: Beim Gewinnspiel zum Film Antboy haben sie so viele tolle Geschichten bekomme, dass ihnen die Auswahl schwer fiel. Doch lest selbst.

shz.de von
04. Juli 2015, 01:39 Uhr

Piet: Ich hasse diese Kreativ-Gewinnspiele.

Paula: Warum denn? Das sind doch so tolle Geschichten, Bilder und Comics, die wir bekommen haben.

Piet: Das ist ja das Problem! Die müssten doch alle einen Hauptpreis gewinnen!

Paula: Stimmt. Aber so viele Preise haben wir leider nicht.

Piet (seufzt): Genau. Also wir machen es so: Die Rollator-Gerda, über die wir so gelacht haben, wird zum Antboy-Dreh geschickt. Das ist der Hauptpreis. Ach so, das hat ja nicht Gerda, sondern Tom Laurent Haberkern geschrieben. Der bekommt also die Statistenrolle bei den Dreharbeiten zu Antboy 3.

Rollator-Gerda - von Tom Laurent Haberkern

Mit diesem Text gewinnt Tom eine Statistenrolle bei den Dreharbeiten zum Film Antboy 3

Es war schwül. Seit langem hatte es nicht mehr geregnet in Wuppertal, als Gerda Grabowski sich mühsam mit ihrem Rollator zur Bank schleppte.

Als Oma Gerda gerade in die Bank wollte, sah sie mehrere maskierte Männer. Jetzt war Oma Gerdas Einsatz gefragt. Man konnte es kaum glauben, aber in einer Millisekunde verwandelte sich der alte Mantel, das Kleid und die Schuhe von Oma Gerda in einen raffinierten Superoma-Dress.

Als Oma Gerda dann auch noch den Geheimknopf unter ihrem Rollator drückte, verwandelte sich dieser plötzlich zu einer Mega-Geheimwaffe. Mit Whatsapp informierte sie die Polizei und wartete gemütlich vor der Bank auf die Räuber. Als die Räuberbande mit ihrer Beute aus der Bank fliehen wollte, liefen sie Rollator-Gerda direkt in die Arme.

Der Anführer sagte: „Aus dem Weg, du alte Schachtel. Und zieh dir mal altersgemäße Klamotten an!“ Da gab es für Rollator-Gerda kein Halten mehr. Mit der Megawaffe schoss sie kleine, hellblaue Wattebäuschchen auf den Anführer. Dieser fiel vor Schreck sofort um. Alle anderen Räuber hoben panisch die Hände und Rollator-Gerda konnte sie mühelos der Polizei übergeben.

Die Räuber waren froh, dass sie den Angriff von Rollator-Gerda so gut überstanden hatten. Als sie im Gefängnis saßen, tranken sie alle ein Bier, außer dem Anführer Dieter, der trank einen Liter.

Power Girl - von Annika Baumann

Mit diesem Text gewinnt Annika eine Antboy-DVD und eine Karte für den Hochseilpark

Hallo, ich bin Lea Brown. Ich war damals ein ganz normales Mädchen, bis ich mit meinem Dad nach New York gezogen bin. Mein Pa ist Wissenschaftler und immer beschäftigt mit seiner Arbeit, deswegen sehe ich ihn kaum. Er hat angeblich was erfunden, was die Welt verändern wird, darum verfolgt ihn eine Organisation namens Malja.

Ich muss zu Haue immer allein zurecht kommen, weil meine Mutter gestorben ist. Ab und zu besuche ich meinen Vater im Labor, wo er arbeitet. Heute ist so ein Tag, an dem ich ihn besuchen darf. Dazu steige ich in ein Taxi, ich sage dem Fahrer, wo es hingehen soll und er fährt los. Als neugieriges Kind mustere ich ihn. Er sieht anders aus als die anderen Fahrer, statt einer gelben Uniform trägt er einen rote. Plötzlich sagt er: „Ich habe eine Frage. Sind Sie Lea Brown?“ Ich sehe erschrocken auf und antworte: „Ja, die bin ich... Woher wissen Sie das?“ Er grinst und sagt: „Ich habe ein Päckchen von deinem Vater für dich. Es ist etwas Besonderes drin.“ Ich mache es sofort auf und sehe eine Kette mit einem Brief. Darauf steht, dass ich die Kette umlegen soll. Das tue ich auch und verwandele mich in eine Superhelding mit blonden Haaren und einem blau-türkisen Anzug und einer Brille, auf der eine Nachricht steht. Sie lautet: „Hallo Süße, das ist meie neue Erfindung. Du heißt ab sofort Power Girl, hast verschiedene Kräfte, die du selbst herausfinden musst. Dein Pa.“

Bevor ich mich beim Taxifahrer bedanken kann, ist er weg. Ich bekomme einen Anruf. Es ist eine kratzige Stimme. Er sagt zu mir: „Nimm dich in Acht, Power Girl, ich werde dich vernichten. Mit meinen besten Truppen und Kämpfern werde ich anrücken. Bevor ich es richtig verstanden habe, hat er schon aufgelegt. Plötzlich höre ich Schreie. Ein MOnster mit 5 Augen, 3 Nasen, 7 Ohren und 9 Armen und Beinen. Ich greife sofort ein, wie es meine Aufgabe ist. Als es mich sieht, greift es sofort an und schlägt  um sich. Aber ich bin schneller und kann ausweichen. Ich hebe meine eiserne Faust und schlage es mitten in den Bauch. Es fällt keuchend um und löst sich in Luft auf. Alle denken, ich eingeschlossen, es ist jetzt vorbei, doch wir haben falsch gedacht, denn es kommt plötzlich eine ganze Armee von diesen Monstern, als Anführer aber eine zierliche Person. Ich denke, es wird ganz leicht, aber ich habe die Armee ja ergessen. Der Anführer schreit: „Angriff  im Namen von Malja!“

Ich gucke entsetzt und schreie: „Unglaublich! Malja!“ Dann rufe ich: „Im Namen von New York!“ Und kämpfe bis zum Ende. Am Schluss sind nur noch der Anführer und ich am Leben. Wir kämpfen mit unserer letzten Kraft. Erst jetzt merke ich, dass der Anführer auch sehr stark war und deswegen gebe ich nicht auf, um mich, New York und meinen Daddy zu schützen.

Ich fliege zu ihm rüber und trete ihn in den Bauch. Er fällt um und ich habe den Kampf gewonnen. Da kommt mein Vater und schließt mich in seine Arme.

„Ich habe ganz bestimmt noch andere Einsätze als Power Girl!“, rufe ich ihm zu.

– Ende –

Eine wahre Heldengeschichte - von Medard van Melis

Mit diesem Text gewinnt Medard eine Antboy-DVD und eine Karte für den Hochseilpark

Ich erzähle eine Heldengeschichte von meiner Cousine aus Bonn. Sie ist 15 Jahre alt und geht in die neunte Klasse eines Gymnasiums. Im letzten Jahr hat sie sich immer wieder über ihren Sportlehrer aufgeregt, weil er jede Stunde in Sport Mannschaften wählen ließ. Dabei blieben immer die gleichen Kinder übrig, weil sie so unsportlich waren. Als meine Cousine einmal wählen durfte, hat sie Folgendes gemacht: Sie hat extra die unsportlichsten und langsamsten Kinder als erstes gewählt. Der Lehrer wurde darüber sehr sauer, weil durch die Idee meiner Cousine nicht mehr die sportlichsten die ersten waren. Diese Geschichte ist echt passiert.

 

Paula: Und dann ist da noch die Geschichte über das Mädchen, das im Sportunterricht zur Heldin wird von Medard von Melis und über die über das Power Girl von Annika Baumann und das Antboy-Helden-Bild von Friederike Babendererde und...

Piet: Halt, stopp! Das war’s! Medard und Annika sind Platz 2 und 3 und bekommen je eine Antboy-Blueray und Kletterpark-Karten und Friederike bekommt einen Piet-und-Paula-Sonderpreis.

Paula: Ich hasse diese Gewinnspiele!

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