Spiel : Mit dem Malstift durch Arkadia

Laurent Escoffier und David Franck, „Loony Quest“. Für zwei bis fünf Spieler ab 8 Jahren. 25 Euro. Verlag: Libellud.
Laurent Escoffier und David Franck, „Loony Quest“. Für zwei bis fünf Spieler ab 8 Jahren. 25 Euro. Verlag: Libellud.

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24. April 2015, 01:53 Uhr

Wie in einem Computerspiel durchquert ihr bei „Loony Quest“ die wundersame Welt Arkadia. Ihr beginnt auf Level eins im Dschungel, es folgen Eisland, Wüste und Labyrinth, insgesamt 40 Szenarien, Stoff für viele Partien. Im Finale steht ihr dem großen Bösewicht gegenüber. Aber wie geht es voran: Mit dem Joystick? Mit Würfeln? Mit Karten? – Nein, mit Malstiften!

In der Tischmitte liegt eine Art Bildschirm. Ihr seht eine Landschaft mit Start und Ziel, Sternen und Glückssymbolen, aber auch Hindernissen und Fallen. Auf einer durchsichtigen Folie malt ihr euren gedachten Weg. Dann legt ihr die Folie aufs Bild und prüft, wie geschickt ihr euch angestellt habt. Verläuft die Linie vom Start zum Ziel? Super! Habt ihr obendrein Sterne eingesammelt? Perfekt!

Aber sobald ihr mit eurem Weg in eine der Fallen tappt, ist euch die Schadenfreude der Mitspieler sicher. Zur Strafe müsst ihr nun mit ausgestrecktem Arm zeichnen oder ein Auge schließen oder den Stift nur mit zwei Fingern halten. Das sieht nicht nur albern aus, es macht die Sache gleich viel schwieriger. Das ausgeflippte „Loony Quest“ bringt tolle neue Ideen ins Brettspiel. Und obwohl gemalt wird, muss niemand schön zeichnen können. Ein gutes Auge ist wichtiger.

Laurent Escoffier und David Franck, „Loony Quest“. Für zwei bis fünf Spieler ab 8 Jahren. 25 Euro. Verlag: Libellud.

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