Unterwegs : Mit dem Laster durch Afrika

„Grüdi“ hat Familie Vosseberg ihren Lastwagen getauft. Das steht für „Gründer Dicker“. Und Grüdi hat auch viel Platz für Mutter Judith , Marie, Ruben, Lea, Hannah und Vater Jochen.
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„Grüdi“ hat Familie Vosseberg ihren Lastwagen getauft. Das steht für „Gründer Dicker“. Und Grüdi hat auch viel Platz für Mutter Judith , Marie, Ruben, Lea, Hannah und Vater Jochen.

Kannst du dir vorstellen, ein Jahr mit deiner Familie unterwegs zu sein? Genau das machen Hannah und Lea.

shz.de von
20. Mai 2017, 01:49 Uhr

Ein Jahr schulfrei für eine große Reise! Ein solches Abenteuer erleben zurzeit die 16-jährige Hannah und die zwölf Jahre alte Lea. Sie sind mit ihren Eltern und ihren jüngeren Geschwistern Ruben und Marie in einem umgebauten Lastwagen von Oelde im Bundesland Nordrhein-Westfalen bis an die Südspitze Afrikas gefahren. Insgesamt schon 32  000 Kilometer! Jetzt erzählen Hannah und Lea vom Afrika-Abenteuer ihrer Familie.

Was war bislang das Beste an eurer Reise?

Hannah: Jedes Land hat andere coole Sachen zu bieten. In Ägypten war zum Beispiel das Schnorcheln am tollsten. Auch die Tempel im Sudan waren toll. Das coolste ist, dass man jeden Tag was anderes sieht, immer was Neues erlebt. Und die Weiten in Afrika sind toll. Hier kommt auch mal kilometerlang gar nichts. Und die wilden Tiere sind natürlich super.

Habt ihr auch mal Angst gehabt?

Lea: Ich habe sowieso manchmal Angst, wenn wir so durchs Gelände fahren. Und in Botsuana, da haben wir auch einen Elefanten gesehen, der war genau neben der Straße. Er hat getrötet und mit den Ohren gewackelt, das bedeutet Gefahr. Und in Äthiopien wurden wir auch viel angegrapscht von den Menschen. Die wollten uns alle anfassen. Sie wollten wissen, ob weiße Haut sich anders anfühlt, und warum unsere Haare anders sind.

Freut ihr euch wieder auf die Schule?

Lea: Ja und nein. Man trifft in der Schule seine Freunde jeden Tag, das ist super. Manches in der Schule ist ja auch toll. Aber manchmal ist es auch langweilig, oder man hat einen doofen Lehrer.

Hannah: Ich freue mich auf die Schule – darauf, meine Freunde wieder jeden Tag zu sehen. Und wir sollten froh sein, dass wir in die Schule gehen können. Es gibt hier in Afrika so viele Kinder, die das nicht können.

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