Wissenschaft : Meteoriten: Boten aus dem All

Leon schaut im Museum einen Meteoriten an.
Leon schaut im Museum einen Meteoriten an.

shz.de von
09. September 2014, 01:21 Uhr

Erst gab es einen lauten Knall und die Erde zitterte. Die Menschen in Nicaragua haben sich in der Nacht zum Sonntag ganz schön erschreckt. Ein Meteorit war in dem Land in Zentralamerika eingeschlagen. Das ist ein Brocken aus Gestein, der aus dem Weltall kommt. Zum Glück ist nichts passiert. Es gab keine Schäden und niemand wurde verletzt. Einschläge von Meteoriten sind eigentlich nichts Besonderes. „Das passiert ständig“, erklärt ein Fachmann. „Meistens sind die Meteoriten aber so klein, dass der Einschlag unbemerkt bleibt.“ Oft verglühen die Meteoriten auch schon am Himmel. Oder sie landen in einem unbewohnten Gebiet. Der Meteorit in Nicaragua war in der Nähe der Hauptstadt Managua eingeschlagen. Er hinterließ ein ziemlich großes Loch im Boden: Der Krater misst 12 Meter von einer Seite zur anderen. Und er ist mehr als 5 Meter tief. In so einem Loch könnte ein kleines Haus locker verschwinden.

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