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Austauschjahr in den USA : Merry Christmas!

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Weihnachten mal anders – der Glückstädter Mathes (17) feierte in den USA.

Endlich gab’s mal wieder weiße Weihnachten. Wobei am 24. Dezember gar nicht so viel Schnee lag. Hier in der USA packt man die Geschenke aber erst am 25. Dezember morgens aus.

Am heiligen Abend haben wir also nichts Weihnachtliches gemacht, außer in die Kirche zu gehen. Meine Gastmum Kathy war schon am Nachmittag in der Kirche und ich bin mit Homer, Phillip und Logan zur Mitternachtsmesse gegangen. Am Nachmittag hatte ich das zweite Mal mit meiner Familie geskypt. Durch die sechs Stunden Zeitverschiebung waren sie schon in der Kirche beim Krippenspiel gewesen, hatten gegessen, Geschenke ausgepackt und waren bereit für die Mitternachtsmesse. Zur gleichen Zeit war ich gerade erst einige Stunden wach und noch nicht ganz so doll in Weihnachtsstimmung.

In der Nacht kam Haley aus Kalifornien von ihrem Freund. Am Flughafen in Detroit wurde sie von meinem ältesten Gastbruder Austin abgeholt. Am 25. Dezember war also die ganze Familie zusammen und auch Homers Schwester war mit ihrer Tochter hier. Beim Auspacken haben wir mit den Socken angefangen. Jedes Familienmitglied hatte eine Socke mit Süßigkeiten gefüllt bekommen.

Ein paar andere Sachen, die in Deutschland einfach zur Weihnachtszeit dazu gehören, Adventskranz und Adventskalender, gibt es hier nicht. Einen Adventskalendar habe ich aber noch rechtzeitig von zu Hause per Post bekommen.

Nach dem Geschenkeauspacken am ersten Weihnachtstag haben wir alle zusammen gegessen. Danach habe ich die nächsten Stunden damit verbracht, ein Lebkuchenhaus zu backen (den Teig dafür hatte ich am Vorabend gemacht). Das habe ich schon öfter gemacht, aber diesmal musste ich auch die Wände und das Dach selber backen, was die Sache erschwert hat. Der Teig wollte nämlich anfangs nicht so wie ich es wollte...

Naja, nach langem Rumprobieren hab ich's dann doch hinbekommen. Mit der Glasur hab ich alles zusammengekleistert und dann konnte ich auch schon mit dem Schmücken anfangen. Dazu hatte ich allerdings nur Gummi-Bärchen, ein bisschen Kinder-Schokolade und Skittles. Viel mehr brauchte ich aber auch nicht, da es ein sehr kleines Lebkuchenhaus wurde. Meine Familie war dennoch sehr begeistert, da sie vorher noch nie ein Lebkuchenhaus hatten. Ich war ehrlich gesagt auch ziemlich stolz auf mein „Kunstwerk“.

Ich hatte ein etwas anderes, aber sehr schönes Weihnachten!

 

 

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erstellt am 05.Jan.2014 | 17:02 Uhr

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