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Nachrichten : Menschen trauern um Opfer in der Türkei

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Sonntag versammelten sich Hunderte Menschen in Ankara, um der Toten eines Anschlages zu gedenken.

Trauer ist das Wort, das am Wochenende viele Menschen aussprachen. Trauer um die Opfer eines Anschlages in der Türkei. In der Stadt Ankara explodierten am Samstag Bomben. Dabei gab es viele Tote und Verletzte. Denn es hielt sich eine große Menschen-Menge dort auf, wo der Anschlag verübt wurde. Die Leute nahmen an einer Demonstration teil.

Doch Trauer ist nur das eine: Experten befürchten, der Anschlag könnte einen heftigen Streit in der Türkei verstärken. Auf der einen Seite steht dabei die Regierung des Landes. Auf der anderen Seite sind Leute, die sich für die Rechte der Kurden einsetzen. Die Kurden sind ein Volk, das unter anderem im Osten der Türkei lebt. Zwischen den Seiten kommt es immer wieder zu Gewalt.

Bei der Versammlung in Ankara waren viele Unterstützer der Kurden dabei. Einige von ihnen glauben nun, dass der Anschlag gegen sie gerichtet war. Der Präsident sagte, es sei ein Angriff auf die Einheit des Landes gewesen. Wer hinter der Tat steckt, war am Wochenende aber noch völlig unklar.

Am Sonntag versammelten sich Hunderte Menschen in Ankara, um der Toten zu gedenken. Außerdem wurde eine Staatstrauer ausgerufen. Sie soll insgesamt drei Tage dauern. Staatstrauer heißt, dass das ganze Land trauert.

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erstellt am 11.Okt.2015 | 16:57 Uhr

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