Landwirtschaft : Melken mit Geschirr

Mit der Hand melkt Karsten Pierdola nur beim Wettbewerb. Zu Hause, auf  dem Bauernhof seiner Eltern in Osterby, gibt es dafür die Melkmaschine – das Geschirr.
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Mit der Hand melkt Karsten Pierdola nur beim Wettbewerb. Zu Hause, auf dem Bauernhof seiner Eltern in Osterby, gibt es dafür die Melkmaschine – das Geschirr.

Landwirte und Kühe trafen sich gestern in Blekendorf zum Wettbewerb.

shz.de von
17. April 2014, 01:35 Uhr

Kühe geben Milch. Das weiß ja jeder. Aber wie kommt die Milch, die wir trinken, eigentlich aus dem Euter? Dafür muss man die Kühe melken. Früher machten die Menschen das mit der Hand. Heute gibt es spezielle Maschinen dafür.

Trotzdem muss man einiges beachten, wenn man eine Kuh melkt. Darum ging es in dieser Woche bei einem großen Melk-Wettbewerb in Blekendorf im Kreis Plön.

„Wichtig beim Melken ist, dass die Kuh dabei entspannt ist. Sie soll sich auf das Melken freuen“, erklärt die Expertin Katrin Mahlkow-Nerge. Die Kuh sollte an einem Ort gemolken werden, an dem sie sich wohlfühlt. „Die Kuh muss wissen: Es passiert mir nichts Böses. Es wird nichts wehtun.“ Wenn die Kuh bereit ist für den Melkvorgang, merkt man das. „Dann werden die Zitzen ganz prall“, sagt die Expertin. „Man sagt dazu: Die Milch schießt ein.“

Für das Melken benutzt man heutzutage meist ein Melkgeschirr. Das besteht aus vier Melkbechern. An jede Zitze kommt einer. So wird die Milch aus dem Euter gemolken. Ist der Euter leer, löst sich das Melkzeug von allein wieder ab.

Nach dem Melken wird die Kuh oft noch ein bisschen gepflegt. Die Fachfrau erklärt: „Wir tauchen die Zitzen in einen Becher mit einer Flüssigkeit. Die macht die Haut schön geschmeidig.“

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