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Hinter den Kulissen : Mein Interview mit dem Ministerpräsidenten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 13.Jul.2017 | 01:27 Uhr

„Soll ich mir noch die Krawatte anziehen, oder geht das so?“, fragt der Ministerpräsident. „Ach nee das passt so“, sage ich. Ich habe einen Termin mit Daniel Günther, dem neuen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein. Er ist gut gelaunt und ein lockerer Typ. Er erzählt etwas über sich und seinen Job und ich erzähle etwas über mich und mein Praktikum in der Kina-Redaktion. Zwei Wochen lang erkunde ich den Beruf einer Journalistin.

Dass Freda so viele Fragen hatte, liegt auch daran, dass ihr einige Kina-Leser zuvor auf einen Aufruf hin Fragen zugeschickt haben. Sie kamen per Whatsapp von Peer Bollig (13) aus Schleswig, der Klasse 5c der Gemeinschaftsschule in Wilster, Ole Kling (14) aus Wrist, Paul-Odin Swoboda (11) aus Brokdorf, Tjelle Riese (9) aus Schleswig und Erik Zimmermann (15) aus Schönkirchen.

Ich bin ein bisschen aufgeregt, aber der Ministerpräsident ist ja auch nur ein Mensch. Und bis jetzt ist er ziemlich nett und sehr sympathisch. Er beantwortet meine Fragen sehr ausführlich. Nur einmal, bei der Frage nach dem Bürgergeld, weicht er ein bisschen aus. So machen Politiker das wahrscheinlich, wenn sie in einer unangenehmen Situation sind, oder eine unangenehme Frage gestellt bekommen. Dann versuchen sie, das Thema zu wechseln. Aber ich gebe mich dann einfach mit der Antwort zufrieden, denn ich habe noch so viel mehr zu fragen. Es muss bestimmt anstrengend sein, wenn man Politiker ist! Andauernd wollen Journalisten etwas wissen, da kann es schon mal passieren, dass man nicht weiß, was man darauf jetzt antworten soll.

Aber im Ganzen hatte der Ministerpräsident sehr gute Antworten auf meine Fragen. Mir hat das Interview sehr gut gefallen, weil Daniel Günther so offen war und sich die Zeit genommen hat, meine Fragen so gut wie möglich zu beantworten.

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