Artenschutz : Mehr Schutz für seltene Tiere in Australien

Wallabys sind eine kleine Känguru-Art. Sie gehören zu den vielen Beuteltieren, die es nur auf dem Kontinent Australien gibt.
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Wallabys sind eine kleine Känguru-Art. Sie gehören zu den vielen Beuteltieren, die es nur auf dem Kontinent Australien gibt.

Forscher warnen vor Gefahren für Koalas, Wombats, Wallabys und Co.

shz.de von
10. Februar 2015, 01:44 Uhr

Koala, Wombat, Schnabeltier: In Australien gibt es Tiere, die in freier Natur nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen. Doch viele Tiere dort sind bedroht. Forscher schlagen jetzt Alarm. Sie berichten: Die Tierwelt in Australien ist stärker bedroht, als man bisher angenommen hatte. Viele Tiere dort sind schon ausgestorben.

Schuld daran seien zum Beispiel Raubtiere, schreiben die Forscher. Besonders Füchse und Katzen seien ein Problem. Diese Tiere haben eigentlich nichts in Australien zu suchen. Menschen brachten sie vor einigen Hundert Jahren mit auf den Kontinent. Die Raubtiere breiteten sich aus. Und sie fressen viele Tiere, die in Australien heimisch sind.

Fachleute legen in Australien deswegen Giftköder aus, um Füchse und wilde Katzen zu töten. Außerdem gibt es Schutzgebiete, die eingezäunt sind. Das soll Füchse und Katzen abhalten. Die Forscher aber fordern: Australien muss noch viel mehr tun, um seine einzigartige Tierwelt zu schützen.

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