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Austauschjahr-Serie : Mathes’ Woche im Paradies

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Austauschschüler Mathes (17) aus Glückstadt hat viel Spaß in seinem Jahr im US-Bundesstaat Michigan. Nun war er auch noch auf Hawaii.

Aloha! „Surfing in the USA” und eine Katamaran-Tour – das war das Programm für den ersten Tag im Paradies. Mein erstes Mal Surfen und dann auch noch am berühmten Waikiki-Strand.

Mit mir waren noch 100 andere Austauschschüler für eine Woche auf Hawaii. Unter anderem meine Freundin Henrike, die ebenfalls für ein Jahr in Michigan lebt.

Mit dem Surfkurs bin ich direkt am ersten Tag in die hawaiianische Kultur eingetaucht. Ich denke, ich habe mich ziemlich gut geschlagen, denn ich bin gar nicht so oft ins Wasser gefallen. Beim Surfen hatte ich eine super Sicht auf den Diamond Head, dem wohl berühmtesten Vulkan der hawaiianischen Insel Oahu.

Als die Surfstunde zu Ende war, und wir uns kurz etwas zu Essen gekauft hatten, ging es auch schon zum Katamaransegeln. Die Tour ging weit aufs Meer hinaus, so dass wir einen richtig guten Blick auf Hawaiis Hauptstadt Honolulu hatten. Mit Musik und einer gut gelaunten Gruppe sind wir etwa eine halbe Stunde gesegelt, bis wir eine Wasserschildkröte im Meer sahen. Und als ob das nicht schon genug war, hüpften nur einige Minuten später rund 30 Delfine direkt neben dem Katamaran fröhlich durchs Wasser. Den Rest des Tages haben wir am Strand in Waikiki verbracht.

Ich habe mich gefühlt alle fünf Minuten mit Sonnencreme eingeschmiert – bei dem monatelangen Winter in Michigan bin ich das nicht ganz gewohnt. Trotzdem hatte ich bereits am Dienstag einen Sonnenbrand im Nacken, mit dem ich dann am Mittwoch in der prallen hawaiianischen Sonne den Diamond Head bestiegen habe. Oben angekommen, war ich ganz schön durchgeschwitzt. Der Weg hatte sich aber gelohnt: Die Aussicht war einfach traumhaft. Am nächsten Tag ging es mit dem Sonnenbrand schon viel besser und wir hatten einen der historisch wichtigsten Orte der USA auf unserem Programm – Pearl Habor. Vor über 70 Jahren, im Zweiten Weltkrieg wurde der Hafen von dem damaligen Kriegsgegner Japan angegriffen. Es war sehr interessant, aber obwohl wir einen kurzen Film über den Bombenanschlag von 1941 geguckt haben, war es für mich sehr schwer vorstellbar, dass ich an genau diesem Ort bin. Am letzten Tag ging es zum Schnorcheln. Darauf hatte ich mich schon richtig gefreut. Ich habe mir sogar vor dem Trip eine Unterwasserkamera gekauft.

Am Abend war die ganze „Ohana“ zusammen auf einer Luau, einem typisch hawaiianischen Fest, bei dem wir neben dem Essen auch noch den Hula-Tanz gelernt haben. Ohana ist hawaiianisch und heißt Familie, so nennen wir unsere Gruppe, da wir auf dem Trip viele neue Freundschaften geschlossen haben.

Mehr Infos zu Mathes’ Jahr findet ihr hier in seinem Austausch-Blog.
 

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erstellt am 22.Mai.2014 | 01:11 Uhr

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