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Mathes’ erster Football-Wettkampf

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Glückstädter Schüler (17) erzählt von seinem Austauschjahr in den USA. Dort lernt er auch einen neuen Sport.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 00:31 Uhr

In der High School gibt es zwei verschiedene Football Teams. Die Neunt-und Zehntklässler, auch Freshmen und Softmore genannt, spielen im JV-Team. Als Zwölftklässler bin ich Senior und spiele zusammen mit den Elftklässlern (Juniors) im Varsity-Team. Mein Gastbruder Phillip ist ein Junior und spielt auch in meiner Mannschaft. Wir machen ziemlich viel zusammen und teilen uns auch ein Zimmer. Mit Phillip verstehe ich mich echt gut.

Nach vielen Wochen Training durfte ich endlich als Football-Spieler auf den Platz. Wir treffen uns rund zwei Stunden vor Spielbeginn. Im „locker-room“ machen wir unsere Football-Ausrüstung fertig. Das heißt: Schoner raus aus der Trainingshose und rein in die Hose fürs Spiel, das gleiche mit dem Gürtel und dann unser Jersey, also das Trikot über den großen Oberkörperschoner stülpen. Das ist richtige Fummelarbeit, die auch ihre Zeit braucht. Die gesamte Football-Ausrüstung besteht aus den Schuhen, lila Kniestrümpfen, der Hose mit den Schonern (Knie und Oberschenkel), dem Schoner für den Oberkörper, dem Trikot und natürlich dem Football-Helm. Auf unseren Helmen sind noch „Hörner“ drauf – Aufkleber mit unserer Nummer auf der einen Seite. Meine Nummer ist die 60.

Mein erstes Football Game war ein Home Game, also an meiner High School in Bronson. Nach dem Warmmachen hat unsere Marching Band einige Minuten vor Beginn des Spiels die amerikanische Nationalhymne gespielt. Ich kann sie noch nicht ganz auswendig singen. Während die Nationalhymne gespielt wird, nehmen alle Spieler ihren Helm ab und stellen sich in eine Reihe. Alle Leute im Stadion stehen auf und richten ihren Blick zur US-Flagge, die an jedem Sportplatz und in jeder Sporthalle hängt.

Am Anfang des Spiels werden alle Spieler über Lautsprecher angesagt. Zu Beginn des dritten Viertels kam ich dann für den „kick off“ zum Einsatz. Ich war zwar nicht lange auf dem Feld, aber ich durfte später noch ein zweites Mal ran. Vom Spiel konnte ich keine Fotos machen, aber einige Freunde, denen ich meine Kamera gegeben habe, haben Fotos für mich gemacht. Das Spiel haben wir zwar verloren, aber das Gefühl auf dem Platz war einfach unbeschreiblich.

> Mehr über Mathes’ Austauschjahr findest du unter www.shz.de/kina

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