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Mein Jahr in den USA : Mathes angelt im Eis

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In der Kina-Serie „Mein Jahr in den USA“ erzählt der Austauschschüler aus Glückstadt jede Woche von seinen amerikanischen Abenteuern.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2014 | 04:48 Uhr

Mathes (17) aus Glückstadt erlebt einen amerikanischen Winter. In Bronson im US-Staat Michigan ist es so kalt, dass die Seen zufrieren. Doch dadurch lassen sich Mathes und sein Gastbruder Phillip nicht vom Angeln abhalten. Sie gehen mit Zelt und Eisbohrer auf den See:

Bevor wir zum Eisfischen auf dem See Cary Lake bei Bronson gegangen sind, ging’s noch nach Coldwater zu Meijer, um noch ein paar Sachen zu Kaufen. Da Phillip und ich Hunger hatten, hielten wir noch bei Little Caesars an. Die Pizza war schnell aufgegessen.

Am ersten Platz, den wir uns auf dem See aussuchten, wäre beinahe das Zelt weggeflogen. Wir hatten den Wind nicht mit einberechnet – und mussten schnell umziehen. Die zweite Stelle war dann besser. Da es allerdings auch dort noch ein wenig windig war, haben wir angefangen eine kleine Schneewand zu bauen, um das Zelt zu schützen. Nach einer guten halben Stunde stand unser Zelt dann auch endlich sicher. Wir bohrten zwei Löcher ins Eis und konnten anfangen.

Die Fische wollten aber nicht so recht anbeißen und Phillip fing an, weitere Löcher, außerhalb des Zelts zu bohren. Im Zelt war es warm genug, so dass ich die Mütze und die Handschuhe nicht brauchte.

Am Ende des Tages hat sich das stundenlange Warten leider nicht ausgezahlt – wir haben keinen einzigen Fisch gefangen. Dennoch hat es echt Spaß gemacht und dank des „Heaters“ – des tragbaren Ofens – mussten wir auch nicht frieren.

Apropros frieren: Wettermäßig hat sich noch nicht so viel geändert. Der Schnee war zwischenzeitlich schon größtenteils weggeschmolzen. Doch dank des Neuschnees der letzten Tage, hatten wir mittlerweile schon „Snow Day“ – Schneefrei – Nummer fünf und sechs.

Mehr Infos zu Mathes’ Jahr findet ihr hier in seinem Austausch-Blog.

 

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