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Austausch-Schüler : Marshmellows am Lagerfeuer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mathes (16) aus Glückstadt ist für ein Schuljahr in Bronson im US-Bundesstaat Michigan. Auf Kina berichtet er regelmäßig, was er dort erlebt – zum Beispiel einen Ausflug mit Kanutour

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2013 | 12:15 Uhr

Die Fahrt zum Campingplatz dauerte nur eine halbe Stunde, da ich fast an der Grenze zu Indiana wohne. Kurz nachdem wir am Campingplatz angekommen waren und unsere kleine, nette Hütte mit unseren Sachen belegt hatten, haben wir uns für eine Stunde ein Kanu gemietet. Die Kanufahrt war echt lustig. Meine Kamera habe ich lieber gleich im Auto gelassen – was im nachhinein auch ganz gut war.

Mein gleichaltriger Gastbruder Phillip hatte eine Angel mitgenommen und wollte unbedingt einen Fisch fangen. Logan, mein anderer Gastbruder, hatte darauf nicht so viel Lust. Denn beim Angeln muss man leise sein und darf nicht so schnell fahren. Durch diese Auseinandersetzung sind wir dann mitten auf dem See fast gekentert und hatten Glück, dass nur unsere Füße nass wurden. Die Füße und die Schuhe waren dann allerdings richtig nass und das Wasser stand nun im Kanu rund 15 Zentimeter hoch. Es gab aber noch mehr aufregende Momente bei der Kanufahrt: Wir entdeckten eine freilebende Schildkröte, die auf einem Ast saß, der aus dem Wasser ragte.

Als wir dann ohne ganz zu kentern wieder am Ufer angekommen waren, sind alle zurück zu unserem Häuschen gefahren, außer Phillip und ich. Wir wollten noch den einen Fisch fangen. Nach einer guten Stunde haben wir es fast aufgegeben und Homer, meinen Gastvater, angerufen, damit er uns abholte. Gerade als das Auto ankam, hatten wir doch noch Glück und ein Fisch biss an. Nicht wirklich groß, aber das war dann auch egal. Mit unserem Fang und den nassen Schuhen sind wir zurück zu unserer Hütte gefahren, wo es Essen gab. Draußen, vor der Hütte, haben wir in einem Feuerkorb noch ein kleines Feuer für die Marshmallows gemacht.

Am Lagerfeuer saßen wir noch ziemlich lange, bis wir schlafen gegangen sind. Den Schlaf brauchte ich auch, da der nächste Tag wieder genauso ereignisreich werden sollte.

Mehr über Mathes’ Austauschjahr lest ihr in seinem Blog. Klick hier.


 

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