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Luftfahrt : Mach mit bei der phänomenalen Ballon-Bastelei

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Bis zur Erfindung des Heißluftballons träumten die Menschen nur vom Fliegen. Heute fliegt man lieber mit einem Flugzeug. Dafür können Luftballons Dinge tun, die ein Flieger nicht schafft.

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2012 | 05:15 Uhr

Flensburg | Die Menschen haben schon immer davon geträumt, wie ein Vogel durch die Lüfte zu fliegen. Klar, die Wege sind kürzer, wenn keine Berge, Bäume oder Seen im Weg stehen. Und was muss das für eine Aussicht sein!
Doch bis es soweit kam, dass wir schnell mal nach Mallorca, in die USA oder nach Australien fliegen können, mussten neugierige Menschen viel forschen und tüfteln. Mit dem Heißluftballon fing die Luftfahrt an. Die Brüder Joseph Michel und Jacques Etienne Montgolfier schickten vor über 200 Jahren Ballons mit Menschen in die Luft.

Auch mal gegen den Wind steuern

Ihre französischen Landsleute waren begeistert. Sie stiegen mit Begeisterung in die ersten Flugmaschinen, ließen sich vom Ballon ein Stück weit tragen und konnten so die Welt aus einer anderen Perspektive sehen. Doch sie mussten immer dahin fliegen, wo der Wind sie hin trug.
Als Ferdinand Graf von Zeppelin das Luftschiff erfand, konnten die Menschen wirklich durch die Luft reisen. Der Zeppelin hatte ein stabiles Gerüst und war so steuerbar. Doch seine Gasfüllung war gefährlich, einige Luftschiffe brannten sogar ab. Außerdem brauchten sie riesige Parkplätze.

Was das Flugzeug nicht kann

Schon vor dem Zeppelin begannen Erfinder aber auch, Flugzeuge zu bauen. Anders als beim Ballon und beim Luftschiff kommt der Auftrieb hier nicht durch ein Gas, das leichter als Luft ist, sondern durch die Luftströmung, die einen Unterdruck an der Oberfläche verursacht, durch den es bei entsprechender Geschwindigkeit abhebt und überall hin fliegen kann. Diese Form zu fliegen hat sich schließlich durchgesetzt
Doch auch das Ballonfahren hat immer noch Anhänger. Sie lieben es, beschaulich in die Luft zu steigen. Und manchmal kann ein Ballon sogar etwas, was das Flugzeug nicht kann. Das war in diesem Jahr zu sehen, als der Österreicher Felix Baumgartner sich von einem Gasballon in 39 Kilometer Höhe bringen ließ und mit dem Fallschirm absprang. Einen Sprung aus so großer Höhe hatte vor ihm noch keiner gewagt.
Doch jetzt seid ihr dran: im großen Weihnachtswettbewerb von Phänomenta und sh:z baut ihr euren eigenen Ballon.

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