zur Navigation springen

Kinotipp : Lola, Rebin und ein Schiff namens Erbse

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Lola ist elf Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter auf dem alten Hausboot „Erbse“. So hat ihr Vater das Boot getauft, weil Lola als kleines Mädchen einmal eine ganze Nacht durchgeweint hat und ihr Vater am nächsten Morgen einen Krümel unter ihrer Matratze gefunden hat – fast so, wie im Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“.

Aber Lolas Papa ist nicht mehr da, er ist vor zwei Jahren weggegangen. Seitdem lässt Lola ihre Haare nicht mehr schneiden und wäscht ihren Hals nicht mehr, denn dorthin hat ihr Vater ihr zum letzten Mal einen Kuss gegeben. In ihrer Klasse ist sie deshalb auch eine Einzelgängerin – aber das ist Lola egal.

Auch Rebin, der Neue in Lolas Klasse, geht seinen Mitschülern lieber aus dem Weg. Die beiden werden Freunde, aber schnell merkt Lola, dass nicht nur sie ein Geheimnis hat. Denn Rebins Eltern verhalten sich so ängstlich gegenüber Fremden und Rebin muss sogar nachmittags arbeiten gehen. Und dann hat Lolas Mutter auch noch einen neuen Freund! Der heißt Kurt, ist Tierarzt – und dummerweise ziemlich nett! Einen Papa kann man doch nicht einfach so auswechseln! Doch dann wird Rebins Mutter plötzlich sehr krank – und Lola weiß einen Ausweg…

Der Film „Lola auf der Erbse“ startet am kommenden Donnerstag in den Kinos. Die Geschichte ist ein bisschen traurig, weil Lola sich so sehr wünscht, dass ihr Vater wiederkommt. Aber sie ist auch sehr lustig, denn es passieren andauernd komische Dinge.

Vor allem Rebins Vater, der als Kurde nicht so gut Deutsch spricht, hat schöne Ideen, mit denen er die Grammatik der deutschen Sprache auf den Kopf stellt – aber alles ganz logisch!



zur Startseite

von
erstellt am 30.Aug.2014 | 01:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert