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Kina-Siegerin 7 : Linas Schneemobil

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Weihnachtsmann freut sich über das Mobil von Lina Glauning, 12 Jahre. Dafür bekommt das Mädchen aus Flensburg die Glubschis Weihnachtsmaus und Schneemann.

Der Weihnachtsmann blickte ratlos auf seinen kaputten Schlitten. „Was für eine Sauerei!“, grummelte er. „Chef“, meinte Rudolf. „Ruf doch mal in der Wichtelwerkstatt an! Vielleicht können sie deinen Schlitten reparieren!“

„Gute Idee!“, fand der Weihnachtsmann und rief kurzerhand bei den Wichteln an. „Ähm, wir haben ein Problem. Kannst du bitte ganz schnell vorbeikommen?“, fragte der Weihnachtsmann und lauschte in den Hörer. „Gut, dann bis gleich“, antwortete er und legte auf.

Kurze Zeit später fuhr ein Motorschlitten heran. Ein Wichtel sprang vom Sitz und eilte zum Schlitten, wo der Weihnachtsmann ihn bereits erwartete. „Oh hauaha!“, meinte der Wichtel. „Was haben sie denn mit dem gemacht?“ „Na ja, wie jedes Jahr übe ich vor Weihnachten immer, damit alles an Heiligabend auch so läuft, wie es laufen muss. Und als ich gerade nach dem Training landen wollte, kam ein starker Wind und brachte den Schlitten aus dem Gleichgewicht. Wir mussten ihn viel zu früh landen, sodass er falsch aufkam und eine der Kufen abgebrochen ist“, erklärte der Weihnachtsmann seine Notlage.

„Hhm…“, machte der Wichtel. „Ich würde mal sagen, das alte Stück ist museumsreif!“ „Wie meinen sie das?“, fragte der Weihnachtsmann entsetzt. „Das Holz ist total morsch und der Kissenbezug ist von Motten zerfressen!“, erklärte der Wichtel. „Ich ruf mal an, ob wir noch einen Schlitten auf Vorrat haben, aber versprechen kann ich nix. Die gingen diesen Winter weg wie warme Semmeln!“ Er wählte die Nummer der Wichtelwerkstatt und wartete einen Augenblick. „Wir haben hier einen Schlitten mit Totalschaden und… Was?! Keine Modelle mehr übrig? Vielleicht… Ich frag mal“, erwiderte der Wichtel und wandte sich zum Weihnachtsmann. „Also, die Schlitten sind alle ausverkauft, aber wir haben noch ein fliegendes Schneemobil, das wir ihnen anbieten könnten!“ „Wie viel soll es denn kosten?“, fragte der Weihnachtsmann besorgt. „Das geht aufs Haus“, erwiderte der Wichtel mit einem Lächeln. „Da unsere Kinder sich schon so auf die Bescherung freuen!“ „Und wann würde dieses Schneemobil denn bei mir ankommen?“, fragte der Weihnachtsmann erleichtert. „So am 23.12“, meinte der Wichtel. „Was?! So spät?“, fragte er erschrocken. „Ja leider, da noch ein extra Raum für die Geschenke eingebaut werden muss“, sagte der Wichtel entschuldigend.

Und so fuhr der Wichtel eilig wieder in seine Werkstatt und der Weihnachtsmann ging nach Hause. Einige Tage später, am 23.12., klingelte es an der Tür des Weihnachtsmanns. Draußen stand der Wichtel. Er zog ein riesengroßes Paket hinter sich her. „Ist er das?“, fragte der Weihnachtsmann gespannt. „Ja!“, meinte der Wichtel ein wenig außer Atem.

Der Weihnachtsmann öffnete das riesige Paket und blickte auf das Schneemobil. Es sah aus, wie eine Mischung aus Flugzeug, Hubschrauber und Motorschlitten. „Setzen sie sich doch mal rein und probieren ihn doch mal aus!“, forderte der Wichtel den Weihnachtsmann auf und öffnete die Tür. Vorsichtig stieg dieser ein und setzte sich auf den knallgelben Sitz. Mit einem lauten „Rumms“ schloss der Wichtel die Tür. Etwas ratlos starrte der Weihnachtsmann auf die Hebel vorne auf dem Pult. Dann blickte er den Wichtel an. Dieser rollte mit den Augen und erklärte ihm, wie man die Hebel bedienen musste, um das Schneemobil zu bedienen.

Den ganzen tag übte der Weihnachtsmann mit seinem Schneemobil und am Abend lud er alle Geschenke in den großen Kofferraum. Und so konnte der Weihnachtsmann doch noch allen Kindern ihre Geschenke bringen.

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erstellt am 24.Dez.2016 | 12:57 Uhr

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